Asylbewerber

  • Beirat bei Begegnungsfest in Wandlitz

    Zusammen mit dem Runden Tisch Wandlitz, der Kreisverwaltung Barnim und vielen engagierten Bürgern nahm der Beirat für Migration und Integration am 25. Mai am ersten Begegnungsfest des Übergangswohnheims Wandlitz teil.PV 3

    Trotz strömenden Regens herrschte gute Stimmung und die Veranstalter ließen keinen Programmpunkt sausen. Neben vielfältigen Speisen unter anderem aus Sri Lanka, Tschetschenien, Pakistan, Iran und Afrika boten sich für auch für die Kinder verschiedene Möglichkeiten zum Mitmachen.

    Unser Beirat war mit einem Infostand vertreten. Direkt neben Amnesty International, deren Unterschriftensammlungen wir unterstützten, informierten wir über die Vertretung für die Menschen mit Migrationsgeschichte in unserem Landkreis. Zusammen mit Diana Sandler richteten wir einen großen Spieltisch für die Jüngsten her und reichten russische und arabische Speisen.

    PV 7Die fröhliche und beschwingte Musik ließ uns das schlechte Wetter vergessen und gemeinsam mit den Wandlitzer Besuchern und Bewohnern des Heimes wurde getanzt und ein rundum fröhliches Fest gefeiert.

    Ein besonderer Dank gilt Herrn Mathis Oberhof, der unermüdlich für die soziale Integration der Bewohnerinnen und Bewohner kämpft und das schöne Begegnungsfest maßgebend vorbereitet hat.

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  • Beirat fordert dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim wurde vorab von der Kreisverwaltung darüber informiert, dass aufgrund der erhöhten Zahl an Asylbewerbern weitere Wohnräume einzurichten sind. Die Kreisverwaltung plant hierbei, das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in Wandlitz als weiteres Asylbewerberheim zu etablieren.

    Der Beirat lehnt dies aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Zwar ist das Gebäude in Wandlitz qualitativ besser als die Baracken in Althüttendorf, jedoch plädieren wir schon immer und so auch jetzt für eine Abkehr von der Heimunterbringung. Um den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, werben wir für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen.

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  • Beirat für Migration und Integration erhält ausländerfeindlichen Hetzbrief

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim hat einen alarmierenden Droh- und Hetzbrief erhalten. In dem per E-Mail übermittelten Schreiben wird das Eintreten des Beiratsvorsitzenden für eine menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden im Landkreis Barnim in menschenverachtender Weise kritisiert. So ist davon die Rede, dass diese keine Wohnung bräuchten und das „Umfeld ausländerfrei bleib[en]“ solle. Neben vielen weiteren, unsäglichen Beschimpfungen werden zudem stereotype Vorurteile und Pauschalisierungen verbreitet.

    Der Beirat ist angesichts der zügellosen Schmähungen und Drohungen besorgt und stellt sich schützend vor die von uns vertretenen Menschen mit Migrationsgeschichte. Wir werden es nicht zulassen, dass durch extremistische Ausfälle die Bemühungen um Verständigung und Austausch Schaden nehmen. Es wurde Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet.

    Der Beirat wird sich in seiner Arbeit für einen friedlichen und von Respekt getragenen Dialog der Menschen und Kulturen nicht einschüchtern lassen. Wir sind der Überzeugung, dass ein gerechtes Miteinander möglich und wertvoll ist. Angesichts der jüngsten Entwicklung hoffen wir mehr denn je auf eine noch stärkere zivilgesellschaftliche Unterstützung.

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  • Migrationsbeirat besuchte Asylbewerberheim

    Der Beirat für Migration und Integration besuchte am 18. September das Asylbewerberheim in Althüttendorf. Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand im Übergangswohnheim eine Sitzung unseres Gremiums statt.Foto Sitzung Althüttendorf

    Zu Beginn erhielten wir eine Erläuterung zur Arbeitsstruktur und Aufgabenverteilung seitens der Heimleitung. Die unter Aufsicht der Kreisverwaltung stehende Einrichtung wird von einem nun wechselnden privaten Unternehmen betrieben. Das Heim ist mit derzeit rund 100 Bewohnern, von denen manche nur tageweise dort leben, so gut wie voll ausgelastet. Die Führung durch die Baracken offenbarte ein tristes Bild. In engen, sehr schlecht isolierten Holzbungalows leben vor allem aus Vietnam und Schwarzafrika stammende Menschen unter bedenklichen Bedingungen. Manche Sanitärräume sind nur über den Hof erreichbar, die Fenster sind mehrere Jahrzehnte alt und im Allgemeinen ist die Qualität der Unterbringung eines gastfreundlichen Landes unwürdig. Hinzukommt die infrastrukturelle Abgeschiedenheit am Waldesrand verbunden mit mangelhafter Internetversorgung.

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  • MIR Brandenburg begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts

    Der Migrations- und Integrationsrat Brandenburg (MIR Brandenburg) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die an Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge zu gewährenden Mittel.bverfg

    Während die diskriminierende Praxis der letzten Jahre Asylbewerberinnen und Asylbewerber spürbar schlechter gestellt hat als ALG-II-Empfänger, ist nun weitestgehend sichergestellt, dass diese 2-Klassen-Politik ein Ende hat. Schon bisher war es unerträglich, wie in Deutschland Menschen, die aus anderen Ländern flüchten mussten, behandelt werden. Es ist erfreulich, dass zumindest eine Nuance der Ungerechtigkeit beseitigt worden ist.

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  • Neues Unterbringungskonzept für Flüchtlinge beschlossen

    Der Kreistag Barnim hat auf seiner jüngsten Sitzung das neue Unterbringungskonzept für Asylsuchende im Landkreis beschlossen.wappen blha kreis-barnim.gif.49790

    Das Konzept trägt der zivilgesellschaftlichen Entwicklung Rechnung und setzt auf ein Ankommen im Geiste eines Willkommens. Es werden klare Beteiligungsrechte formuliert und Integrationsangebote etwa durch umfassende Sprachkurse gemacht.

    Im Namen des Beirates für Migration und Integration wies ich in meiner Rede darauf hin, dass wir die moderne und aktive Entwicklung begrüßen, zugleich aber einige Änderungen vorschlagen. Denn uns ist es wichtig, dass zugleich die Perspektive einer ebenbürtigen, gleichberechtigten, sprich selbstbehaupteten Lebensentwicklung aufgezeigt wird. Integration und seelische Stärkung erwachsen auch aus dem Gefühl, dazu zu gehören und bereichernder Teil der Gesellschaft zu sein. Insbesondere ist uns wichtig, die zeitnahe, dezentrale Unterbringung in Wohnungen verbindlicher zu regeln. Zugleich soll auch der Bereicherungsmehrwert für die einheimische Gesellschaft stärker betont und eine Willkommenskultur festgeschrieben werden. Ebenso möchten wir die politische Teilhabe befördern.

    Erfreulicherweise wurden 5 der 6 Änderungsanträge angenommen. Wehmutstropfen bleibt, dass die Unterbringung von Einzelpersonen weiterhin erst nach 12 und nicht wie von uns vorgeschlagen 9 Monaten erfolgt.

    Wichtig ist, dass das zivilgesellschaftliche Engagement zur Förderung eines von Respekt getragenen Miteinanders weiter gestärkt und die Umsetzung des Konzeptes wohlwollend begleitet wird.

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  • Weihnachtsgeschenke für Asylbewerberheim Althüttendorf

    Am vergangenen Samstag überbrachte ich im Namen des Beirates füralthüttendorf Migration und Integration Geschenke für die Bewohner des Asylbewerberheimes in Althüttendorf. Pünktlich zu Weihnachten konnten Wörterbücher und verschiedene Spiele übergeben werden.

    Gerade der Mangel an Wörterbüchern ist der Vergangenheit als ein zentrales Problem benannt worden. So freuten sich die Bewohner über die Nachschlagewerke in Urdu, Arabisch, Persisch, Vietnamesisch, Englisch, Mandarin, Französisch u.a. Die Brett- und Kartenspiele eignen sich vor allem für Familien und bereiteten den Anwesenden sichtlich Freude.

    WP 000701Der Beirat wird auch in Zukunft entsprechend seinen Möglichkeiten die Asylbewerber unterstützen und hierbei auch das Wandlitzer Heim berücksichtigen. Gemeinsames Ziel bleibt dabei die dezentrale Unterbringung in Wohnungen.

    Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung.

     

     

     

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