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  • Die Unabhängigen aktiv - das Wichtigste der letzten Tage

    Die Unabhängige Fraktion hat in den vergangenen Tagen deutlich Kante gegen die intransparente Politik von Bürgermeister Handke gezeigt. Die wichtigsten Themen in der Zusammenfassung:Bernau-Wappen

    Verkehrssituation Eberswalder Straße / August-Bebel-Straße
    Im Zuge der zahlreichen Baumaßnahmen in Bernau und der Errichtung des neuen Parkhauses am ehemaligen Standort der Plansche wird es wieder allen Bernauern bewusst: Die Verkehrssituation im Bereich Eberswalder Straße / August-Bebel-Straße ist unbefriedigend. Es kommt zu langen Staus mit erheblichen Wartezeiten und angesichts der Einbahnstraßenregelung in der Eberswalder Straße wird ein entlastender Verkehrsfluss erschwert. Während Bürgermeister Handke und andere Fraktionen nun aus allen Wolken fallen, verweisen Die Unabhängigen zu Recht auf ihren Antrag aus dem Jahr 2009, der eine Aufhebung der Einbahnstraßenregelung in der Eberswalder Straße vorsieht. Mit der einmütig beschlossenen Vorlage wurde der Bürgermeister aufgefordert, ein Konzept zur Befahrbarkeit in beide Richtungen vorzulegen. Bis auf die Mitteilung im Jahr 2010, dass die zuständige Landesbehörde dem Vorhaben ablehnend gegenübersteht, ist nichts geschehen. Handke berief sich in der Sitzung auf die seinerzeitige Auskunft und rechtfertigte damit sein fortlaufendes Nichtstun. Thomas Strese wies treffend darauf hin, dass ein derartiges Verhalten sinnbildlich für ein Stadtoberhaupt ohne Visionen steht. Seit der negativen Auskunft ist nämlich einiges passiert, das die Landesbehörde zum Umdenken hätte bewegen können. Die neue Straße „An der Plansche“ ist errichtet worden, die als Zuwegung zur Außenstelle der Kreisverwaltung dient und das neue Parkhaus, das täglich hunderte Pendler anziehen soll und daher einen beidseitigen Abfluss benötigt, wird demnächst eingeweiht. Von der allgemeinen Überlastung der dortigen Straßen ganz zu schweigen. Alles verkehrliche Entwicklungen und Veränderungen, die bei entsprechend aktivem Zugehen auf die Landesbehörde Wirkung hätten erzielen können. Wenn man sich aber formalistisch aufs Mindestmaß beschränkt und ohne Weitsicht handelt, ist auch kein Entgegenkommen zu erwarten. Und so musste Handke wieder einmal einräumen, dass trotz akuter Notlage erneut langes Warten angesagt ist und de facto nichts geschehen ist.

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