Eberswalde

  • Bahnwerk Eberwalde muss erhalten werden!

    Seltene Einigkeit trotz gegenseitiger Schuldzuweisungen: Das Bahnwerk Eberswalde muss erhalten werden

    Bahnwerk Eberswalde

    Der gemeinsam von SPD, CDU, Linke und Grünen eingereicht Antrag auf Erhalt des Bahnwerks Eberswalde war ganz vorn auf der Tagesordnung. Die SPD machte in ihrer Rede gleiche einen Angriff auf die CDU, obwohl diese den Antrag mit eingereicht hatte. Die CDU sitze bei der Deutschen Bahn in wichtigen Positionen und sei daher mit verantwortlich, so die Anschuldigung. Die CDU zahlte es mit gleiche Münze heim, schießlich sitze auch die SPD im Aufsichtsrat. 

    Für BVB / FREIE WÄHLER ergriff Péter Vida das Wort. Ein Unternehmen, dass sich praktisch im Staatsbesitz befindet kann seine gesellschaftliche Verantwortung nicht von sich weisen. An dem Werk zur Ausbesserung von Güterwagons - das letzte seiner Art in Ostdeutschland - hängen hunderte Arbeitsplätze und eine ganze Region. Viele der Arbeiter haben Kosten und Umzüge auf sich genommen, um nach der Schließung anderer Werke ihren Beruf in Eberswalde weiter ausüben zu können. Das Schicksal dieser Menschen darf dem Land nicht egal sein

    Wir stimmten zu und trotz der Schuldzuweisungen zwischen SPD und CDU wurde der Antrag einstimmig angenommen. Für Brandenburger Verhältnisse ein seltenes Ereignis. Hoffen wir, dass die Landesregierung dieses eindeutige Votum nun erfolgreich umsetzt.

    Rede Péter Vida auf RBB

    Presseecho:

    Parlament empört über Deutsche Bahn - PNN vom 17.12.2015

    Brandenburg fordert Erhalt des Eberswalder Bahnwerks - Lausitzer Rundschau 17.12.2015

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  • Beirat für Migration und Integration stellt sich vor

    Der Beirat für Migration und Integration stellt sich am Tag der offenen Tür der Barnimer Kreisverwaltung am Samstag, den 30. Juni in Eberswalde einem breiten Publikum vor.

    Die Interessensvertretung der im Landkreis lebenden Migrantinnen und Migranten erwartet die Besucher mit einem eigenen Stand. Auf diesem werden Informationen über die Rechte von Migranten im Allgemeinen und die Arbeit des Beirates vor Ort verteilt. Hierzu wird das neu gestaltete Flugblatt über den Migrationsbeirat vorgestellt. Darüber hinaus haben Interessierte die Möglichkeit, einen Einbürgerungstest zur Probe zu absolvieren. Für die kulinarische Umrahmung sorgen russische und arabische Köstlichkeiten.

    Der Informationsstand kann ab 10 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus besucht werden.

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  • Eberswalder Bürgermeister zu Besuch

    Auf der vergangenen Sitzung des Beirates für Migration und Integration war der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP), zu Besuch. Der Verwaltungschef der Barnimer Kreisstadt betonte eingangs, wie sehr ihm an einem interkulturellen und weltoffenen Eberswalde gelegen ist. Er skizzierte, welche Maßnahmen die Stadt in der Vergangenheit ergriffen hat und ging hierbei auch auf die aktuelle Diskussion zur (vom Beirat ebenfalls unterstützten) Benennung einer Straße nach Amadeu Antonio Kiowa ein.

    In unseren Fragen und Hinweisen betonten wir, dass die Herangehensweise an Integrationspolitik die grundlegende Frage ist. Wichtig ist, dass Belange, die Migrantinnen und Migranten berühren, mit ihnen diskutiert werden müssen. Einwanderer und Flüchtlinge betreffende Probleme, sind nur gemeinsam zu lösen.

    Boginski stimmte überein und bot dem Beirat die Veröffentlichung seiner Termine und Veranstaltungen im Eberswalder Amtsblatt an. Wir werden diese Möglichkeit dankend annehmen und nutzen.

    Lesen Sie im Amtsblatt von Eberswalde den Bericht der Stadtverwaltung (Seite 3).

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  • Eberswalder Bürgermeister zu Besuch

    Auf der vergangenen Sitzung des Beirates für Migration und Integration war der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP), zu Besuch. Der Verwaltungschef der Barnimer Kreisstadt betonte eingangs, wie sehr ihm an einem interkulturellen und weltoffenen Eberswalde gelegen ist. Er skizzierte, welche Maßnahmen die Stadt in der Vergangenheit ergriffen hat und ging hierbei auch auf die aktuelle Diskussion zur (vom Beirat ebenfalls unterstützten) Benennung einer Straße nach Amadeu Antonio Kiowa ein.Migrationsbeirat 8838

    In unseren Fragen und Hinweisen betonten wir, dass die Herangehensweise an Integrationspolitik die grundlegende Frage ist. Wichtig ist, dass Belange, die Migrantinnen und Migranten berühren, mit ihnen diskutiert werden müssen. Einwanderer und Flüchtlinge betreffende Probleme, sind nur gemeinsam zu lösen.

    Boginski stimmte überein und bot dem Beirat die Veröffentlichung seiner Termine und Veranstaltungen im Eberswalder Amtsblatt an. Wir werden diese Möglichkeit dankend annehmen und nutzen.

    Lesen Sie im Amtsblatt von Eberswalde den Bericht der Stadtverwaltung (Seite 3).

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  • Für Offenheit und Transparenz – gegen Kungelrunden

    Wie bekannt versucht Landrat Ihrke (SPD) seit Monaten wie ein Hasardeur, das insolvente Holzkraftwerk in kreisliches Eigentum zu überführen. Das finanzielle Risiko von knapp 20 Millionen Euro lässt selbst hartgesottene Ja-Sager im Kreistag ins Grübeln kommen. Immer mehr Abgeordnete und Fraktionen melden Bedenken an. BVB / Freie Wähler hat von Anbeginn opponiert – und dies mit zahlreichen umwelt- und wirtschaftspolitischen Argumenten.stop

    Da Bodo Ihrke nun Sorge hat, dass es nicht zu einer Mehrheit kommt, werden wankelmütige Mandatsträger in bauchpinselerischen Telefonaten bearbeitet. Durch Versprechungen und Verlockungen soll der demokratische Meinungsbildungsprozess manipuliert werden. Zudem wurden alle Fraktionsvorsitzenden zu einer informellen Belehrungsrunde Beratungsrunde nach Eberswalde einbestellt, um auf Linie getrimmt zu werden.

    Bei so etwas macht BVB / FREIE WÄHLER aber nicht mit. Schriftlich habe ich meine Teilnahme abgesagt. Bis heute liegen uns die wirklich wichtigen Fakten nicht vor. Diese aber hat der Landrat zu präsentieren und dann für eine öffentliche Debatte freizugeben. Ein Wegdiskutieren des unübersehbaren finanziellen Risikos in Hinterzimmerrunden ist unverantwortlich.

    Lesen Sie den Beitrag der Märkischen Oderzeitung hier.

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  • Migrationsbeirat bei Internationalem Kinderfest

    Mit zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern nahm der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim am vergangenen Samstag am Internationalen Kinderfest in Eberswalde teil.IMAG0174

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche war der Beirat mit einem großen Infotisch und einem gut bestückten Kuchenstand vertreten. So konnte zum einen über die Arbeitsweise des Beirates als Vertretungsgremium der Migrantinnen und Migranten aufgeklärt und zum anderen für eine Stärkung gesorgt werden.IMAG0196-2

    Ein häufig, vor allem von den Besuchern aus dem Asylbewerberheim Althüttendorf angesprochenes Thema war die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Hiernach erhalten Asylbewerberinnen und Asylbewerber nun dieselben Leistungen wie ALG-II-Empfänger und dürfen nicht mehr schlechter gestellt werden. Gemeinsam begrüßten wir diesen Richterspruch, es wurde aber erneut festgehalten, dass noch viele Schritte hin zu einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe zu unternehmen sind.

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  • Tag der Offenen Tür – Beirat stellte sich vor

    Der Beirat für Migration und Integration nahm mit einem eigenen Inforaum am Tag der Offenen Tür der Barnimer Kreisverwaltung im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus am 30.06.2012 teil.Bild2

    Für die interessierten Bürger hielten wir ein breit gefächertes Angebot bereit. So gab es einen gut gefüllten Tisch mit Informationen zu verschiedenen Themen. Von diesem konnten sich die Besucher Broschüren zur Migrationspolitik, multikulturelle Kalender, deutsch- und russischsprachige Literatur zu jüdischem Leben in Brandenburg und vieles andere mehr mitnehmen. Insbesondere der neue Vorstellungsflyer stieß auf großes Interesse.

    Bild4Daneben hatten jene, die mehr Zeit mitbrachten, die Gelegenheit einen Einbürgerungstest zur Probe zu absolvieren. Die 40 mitunter kniffligen Fragen sind eine der Voraussetzung zur Einbürgerung von Ausländern und bereiteten so manchen vor Ort Kopfzerbrechen.

    Zugleich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auf unserem kulinarischen Tisch boten wir den Besuchern russisches Konfekt und arabische Baklava an. Als Getränk wurde Tee – stilecht aus einem Samowar – gereicht.

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