Integration

  • Beirat für Migration und Integration lädt zu islamischem Zuckerfest

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim lädt zum Zuckerfest als Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan ein. Die islamische Welt begeht dieser Tage das Ende ihres Fastenmonats Ramadan. Traditionellerweise feiern die Menschen dies im Kreis ihrer Familien und Vertrauten.

    Zusammen mit dem Muslimischen Netzwerk Landkreis Barnim möchte auch der Beirat für Migration und Integration zum Fest Idu l-Fitr / Zuckerfest einladen. Das Fest wird am am Dienstag, den 29.07.2014 um 18.30 Uhr im Treff 23, Breitscheidstr. 43c, 16321 Bernau begangen.

    Wir freuen uns auf ein würdevolles und bereicherndes Miteinander. Muslimische Gelehrte werden zum religiösen und kulturellen Hintergrund des Festes berichten. Es werden arabische und türkische Speisen gereicht und Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten.

    Lesen Sie hier die Ankündigung in der Märkischen Oderzeitung.

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  • BTHG - nicht mein Gesetz!

    Proteste gegen das Bundesteilhabegesetz vor dem Landtag Brandenburg – Parteien unisono dagegen, obwohl es teilweise aus ihrer Feder stammt

    Unter dem Motto ‪„Brandenburg sagt Nein“‬ demonstrierten Hunderte Betroffene und Sympathisanten am Mittag des 14.07. vor dem ‪Brandenburger Landtag‬ in Potsdam gegen das geplante ‎Bundesteilhabegesetz‬. Dieses seit 2009 geplante Gesetz sollte eigentlich eine deutliche Verbesserung bei Betreuung, Teilhabe und allgemeinen Rechten Behinderter bringen. Tatsächlich ist der nun eingereichte Gesetzesentwurf teilweise ein Rückschritt, teilweise wird er zu massiver Ungleichheit führen. So soll die Verantwortung auf die Kommunen übertragen werden. Haben die kein Geld für Maßnahmen zur Teilhabe oder Betreuung, wird das zu Lasten der Betroffenen gehen.

    Die auftretenden Politiker fast aller im Landtag vertretenen Parteien versprachen Besserung – ironischerweise auch Anhänger der Parteien, die den aktuellen Entwurf des ‪‎BTHG‬ zu verantworten haben. So sagte dann unser Landtagsabgeordneter Péter Vida, dass die Demonstranten den Versprechen auf den Demos nicht blind vertrauen sollen, sondern sie sollen den Politikern auf die Finger schauen, ob diese anschließend im Landtag und Bundestag auch so handeln und abstimmen, wie sie es auf den Demos versprochen haben.

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  • Familienkonzert begeisterte Besucher

    Mit großer Freude und herzlichem Gefühl nahmen die Besucherinnen und Besucher am Familienkonzert in Bernau am vergangenen Samstag teil. Auf Einladung des Förderkreises Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim, dem Kulturverein Tural e.V. und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg kamen rund 80 Interessierte ins Paulus-Praetorius-Gymnasium.bildfamilienkonzert

    Die vornehmlich jungen Künstlerinnen und Künstler trugen vokale und instrumentale Werke verschiedener Genres und Komponisten vor. Das Programm reichte von jüdischen Gesängen über moderne Gitarrensolos und klassische Flötenstücke bis hin zu neapolitanischen Volksliedern. Das Konzert, das im Rahmen des europäischen Integrationsprojektes „Lieder, die wie Brücken sind…“ (Musikfestival Phönix) stattfand, begeisterte die Zuhörer. So waren das Engagement und die Herzlichkeit der Interpreten deutlich spürbar und erfassten alle Anwesenden.

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  • Migrations- und Integrationsrat Brandenburg wählte neue Vorstandsmitglieder – Péter Vida im Landesvorstand

    Am vergangenen Wochenende fand die erste Sitzung des Migrations- und Integrationsrates des Landes Brandenburg (MIR) im neuen Jahr statt. Der MIR ist der landesweite Dachverband der Migrantenorganisationen. Er setzt sich für die in Brandenburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund und sucht mit der Landesregierung nach der Wegen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Integrationsmöglichkeiten der hier lebenden ausländischen Bevölkerung.mir-logo4 300dpi klein

    Aufgrund des Ausscheidens zweier Mitglieder aus dem Landesvorstand des MIR waren auf der Mitgliederversammlung satzungsgemäß diese Funktionen nachzuwählen. Für die zwei Vorstandspostionen gab es vier Bewerber. Aus der geheimen Wahl gingen Nancy Karongo (Brandenburg/Havel) mit 60% und Péter Vida (Barnim) mit 83% als die Kandidaten mit den meisten Stimmen hervor. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Delegierten und werden unsere Arbeit im Landesvorstand engagiert aufnehmen“ erklärte Vida.

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  • Péter Vida als Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration wiedergewählt

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim hatNeuer Beirat-kl auf seiner Konstituierenden Sitzung nach der Wahl den bisherigen Vorsitzenden Péter Vida als Vorsitzenden wiedergewählt. Der Bernauer ungarischer Herkunft wurde für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. Als Stellvertretende Vorsitzende wurde die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Diana Sandler, erneut gewählt. Neu im Vorstand ist der aus Tschetschenien stammende Khusen Serbiev, der als 2. Stellvertreter fungieren wird. Als Delegierte in den Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg wurden Péter Vida und Obi Ogbonnaya aus Nigeria bestimmt.

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  • Pressekonferenz vom 05.04.2016

    Hauptthemen: Übernahme BUGA-Defizit durch das Land und Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg

    Péter Vida stellt die Anträge zum BUGA-Defizit und zur Schaffung eines Brandenburgischen Studienkollegs vor

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  • Schade: SPD+Linke mit AfD im Schlepptau polemisieren gegen direktgewählte Migrationsbeiräte

    Demokratie für Migranten abgelehnt - Antrag auf Einführung direktgewählter Migrationsbeiräte scheitert an SPD, LINKE und AfD

    Mit haarsträubenden Argumenten lehnte der Landtag am Freitag die Einführung von direkt gewählten Migrationsbeiräten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab. BVB / FREIE WÄHLER unterbreitete den Vorschlag, um angesichts wachsender Asylbewerberzahlen ein Zeichen für Partizipation und Mitwirkung zu setzen. Während in Potsdam und Barnim die Beiräte direkt gewählt werden, werden diese in anderen Kreisen durch den Kreistag berufen oder es existieren gar keine. Dabei zeigt die Migrationspolitik auf allen Ebenen, dass eine auf ebenbürtige Mitwirkung setzende Beteiligungsform Aktivitäten freisetzt und erheblich zur Integration beiträgt. Ob kultureller Dialog, flüchtlingspolitische Empfehlungen oder Sprachbildung - Menschen mit Migrationshintergrund würden gerne selbst entscheiden, wer sich für ihre Interessen einsetzt.

    Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim

    Leider polemisierten SPD und Linke zusammen mit der AfD massiv gegen den Antrag. Innenminister Schröter (der gerade die Ämter auflösen und Landkreise zusammenlegen will) sah - wieder einmal - die kommunale Selbstverwaltung in Gefahr, die Linke hielt eine solche Regel nicht für nötig und wurde dabei tatkräftig von der AfD unterstützt. Sie versuchten, Asylbewerber gegen andere Migrantengruppen auszuspielen.

    Wir hielten dagegen, dass in den Bereichen, in denen eine Direktwahl stattfindet, migrantische Belange in der Kreispolitik präsent sind und die Akzeptanz erheblich gesteigert ist. Leider wurde der Antrag dennoch abgelehnt.

    Antrag "Einführung von direkt gewählten Migrationsbeiräten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten"

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  • Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg

    Antrag im Landtag: Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg, um durch Bildung Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt zu fördern

    Viele Abschlüsse, die im Ausland den Besuch von Universitäten und Hochschulen erlauben werden in Deutschland nicht als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Dies trifft nicht nur Flüchtlinge aus Irak oder Afghanistan, sondern auch Migranten aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Sogar die Abschlüsse mancher Migranten aus Russland der Ukraine oder Polen werden nicht anerkannt.

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  • Zähes Ringen um gerechte Mittelverteilung

    Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport war die Vergabe öffentlicher Gelder an Vereine das zentrale Thema.

    In einer langen Sitzung wurde sehr detailliert diskutiert. Ich war um eine gerechte Mittelvergabe bemüht, die die Aktivitäten, den echten Bedarf und die Wirkung der Vereine für die Stadt berücksichtigt.

    Sämtliche Anträge, die Mittelzuwendungen an die Jüdische Gemeinde bzw. den ihr nahe stehenden sozialen Integrationsverein Diamant e.V. aufzustocken, wurden leider abgelehnt. Obwohl ich ausführlich dargelegt habe, welch wertvolle Arbeit die Gemeinde und der Verein im Bereich sowohl der Integration, der sozialen Kommunikation und interkulturellen Kompetenz leisten, fand sich keine Mehrheit. Dies ist äußerst bedauerlich und angesichts dessen, dass die Zuwendungen nun für einige Projekte sogar unter den der letzten Jahre liegen, nicht nachvollziehbar.

    Erfreulicherweise wurde meinem Antrag auf Erhöhung der Zuwendungen an den Verein Bildung Begegnung Zeitgeschehen Bernau (BBZ) um 1.000 Euro zugestimmt. Das BBZ bietet ein niveauvolles und ganzheitliches Bildungsprogramm, das in Bernau zumindest im privaten Sektor seines Gleichen sucht. Dies in noch stärkerem Maße zu unterstützen, war mir ein wichtiges Anliegen.

    Ebenso wurde mein Antrag auf eine stärkere Unterstützung des Orje Tietzsch Bernauer Box Camp Barnim e.V. angenommen. Der Boxsport hat eine lange Tradition in Bernau und es ist angemessen, diese wieder zu beleben. Der Orje Tietzsch Bernauer Box Camp Barnim e.V. weiß eine große Schar auf Landes- und Bundesebene erfolgreicher Boxerinnen und Boxer in seinen Reihen. Diesen zu helfen, steht unserer Stadt gut zu Gesicht.

    Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung, der allerdings nur einen Ausschnitt der Thematik wiedergibt.

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