jüdische Gemeinde

  • 20 Jahre Barnim – 20 Jahre Migration

     

    In anspruchsvollem Ambiente und mit viel Nachdenklichkeit ging der Kulturelle Begegnungstag „20 Jahre Barnim – 20 Jahre Migration“ zu Ende. Auf die Klänge der russisch-deutschen Rockband Sequenz eröffnete ich die Veranstaltung mit einem deutlichen Appell für die fortschreitende Entwicklung einer echten Willkommenskultur. Gerade angesichts der zunehmenden Flüchtlingsströme muss auch unser Landkreis Verantwortung übernehmen.0727a2231d

    Im Anschluss stellte die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Diana Sandler in einer anschaulichen Präsentation die Arbeit des Beirates für Migration und Integration vor. Dabei hob sie vor allem unser Wirken im Bereich des interreligiösen Austausches und der Antidiskriminierungsarbeit hervor.

    In der Podiumsdiskussion zeichnete Dr. Mohamed Hamdali zur Entwicklung der Migrationspolitik ein durchwachsenes Bild. So sei diese weder gescheitert, noch gelungen – vielmehr seien noch wesentliche Anstrengungen auf Kreis- und Landesebene nötig. Sozialdezernentin Ulonska hob die Bemühung des Landkreises gerade im Bereich der Verbesserung der Lebensbedingungen der Asylbewerber hervor und konnte dabei auf die positive Entwicklung in Wandlitz verweisen. Augusto Jone Munjunga (Palanca e.V.) schilderte vor allem seine persönlichen Erfahrungen und erinnerte an das tragische Schicksal von Amadeu Antonio. Die Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig, die kurzfristig für den verhinderten Sebastian Walther eingesprungen war, skizzierte die Entwicklung der Politik seit der Wende und richtete einen deutlichen Appell zum Umdenken an die Bundesebene. Pfarrerin Beatrix Spreng, die auch im Heimbeirat des Übergangswohnheims Althüttendorf tätig ist, hob die Notwendigkeit der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse für Flüchtlinge hervor.

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  • Entschlossen gegen Diskriminierung und Rassismus

    Der Beirat für Migration und Integration ist entschlossen gegen die Diskriminierung eines jungen Schülers an der Karl-Sellheim-Schule aufgetreten. Entsprechend den jüngsten Berichten war das Engagement erfolgreich.Logo - JGBarnim

    Vor rund einer Woche wurde der Beirat für Migration und Integration von einem besorgten Elternpaar aus Bernau alarmiert. Sie berichteten, wie ihr Sohn, der leicht hörbehindert ist, an seiner neuen Schule in Eberswalde schwerwiegenden Drangsalierungen ausgesetzt ist. Die jüdische Familie schrieb, dass ihr 10-jähriger Sohn seit geraumer Zeit rassistisch beschimpft und mitunter auch körperlich angegriffen wird. Das zuständige Lehrpersonal nahm die Vorfälle nicht ernst.

    Nach Rücksprache mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde veröffentlichte der Beirat eine Pressemitteilung, in der eine schnelle Aufklärung der Vorfälle gefordert wird. Zugleich warben wir dafür, sicherzustellen, dass jeder Schüler in einem gleichberechtigten und friedlichen Klima lernen kann.

    Entsprechend unserer Forderung griffen das Staatliche Schulamt und die Kreisverwaltung als Schulträger die Angelegenheit auf und suchten das Gespräch mit der betroffenen Familie und den Lehrern. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder leitete Ermittlungen ein. Inzwischen hat sich die Schule bei der Familie entschuldigt und die verstärkte Beschäftigung mit dem Thema Migration im Rahmen des Lehrplanes zugesichert.

    Der Beirat für Migration und Integration begrüßt das schnelle Handeln und weist darauf hin, dass nur durch Zivilcourage und mutiges Aufstehen gegen Rassismus der Alltagsdiskriminierung entgegengewirkt werden kann.

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  • Interreligiöser Dialogtag

    Ich freue mich, Sie zu einer besonderen Veranstaltung am 9. Dezember 2012 einladen zu dürfen.

    Als Vorsitzender des katholischen Förderkreis Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. und des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim organisiere ich unter Mitwirkung des Muslimischen Netzwerkes Landkreis Barnim, der Christlich-missionarischen Gemeinschaft Bernau, der Jüdischen Gemeinde Barnim und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg den ersten Interreligiösen Dialogtag in Bernau.Flyer 1200x1600

    Ein vielfältiges und tolerantes Miteinander ist ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel. Hieran müssen alle Gruppen mitarbeiten und zusammen nach geeigneten Wegen suchen. Der erste Schritt ist immer der Abbau von Berührungsängsten, was mit der Bereitschaft zum Kennenlernen einhergeht. Die Veranstalter erachten es für wichtig, den Dialog der Kulturen und Religionen zu befördern. Durch Austausch und Begegnung wird nachhaltig zur gegenseitigen Akzeptanz beigetragen.

    Geistliche der in Deutschland am weitesten verbreiteten Religionsgemeinschaften werden in ihren Referaten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in religiöser und kultureller Hinsicht herausarbeiten. Neben einem katholischen Priester und einem freikirchlichen Gemeindeleiter werden ein Imam und ein Rabbi aus Berlin teilnehmen. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich durch Fragen in die interessante Diskussion einzubringen.

    Die besondere Veranstaltung findet am 9. Dezember 2012 um 17 Uhr in der Tobias-Seiler-Oberschule, Zepernicker Chaussee 20, 16321 Bernau statt.

    Ich möchte alle Interessierten zur Teilnahme ermuntern, um so im gemeinsamen Dialog einen Beitrag zu einem bereichernden Barnim zu leisten.

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  • Interreligiöser Dialogtag

    Ich freue mich, Sie zu einer besonderen Veranstaltung am 9. Dezember 2012 einladen zu dürfen.

    Als Vorsitzender des katholischen Förderkreis Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. und des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim organisiere ich unter Mitwirkung des Muslimischen Netzwerkes Landkreis Barnim, der Christlich-missionarischen Gemeinschaft Bernau, der Jüdischen Gemeinde Barnim und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg den ersten Interreligiösen Dialogtag in Bernau.Flyer 1200x1600

    Ein vielfältiges und tolerantes Miteinander ist ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel. Hieran müssen alle Gruppen mitarbeiten und zusammen nach geeigneten Wegen suchen. Der erste Schritt ist immer der Abbau von Berührungsängsten, was mit der Bereitschaft zum Kennenlernen einhergeht. Die Veranstalter erachten es für wichtig, den Dialog der Kulturen und Religionen zu befördern. Durch Austausch und Begegnung wird nachhaltig zur gegenseitigen Akzeptanz beigetragen.

    Geistliche der in Deutschland am weitesten verbreiteten Religionsgemeinschaften werden in ihren Referaten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in religiöser und kultureller Hinsicht herausarbeiten. Neben einem katholischen Priester und einem freikirchlichen Gemeindeleiter werden ein Imam und ein Rabbi aus Berlin teilnehmen. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich durch Fragen in die interessante Diskussion einzubringen.

    Die besondere Veranstaltung findet am 9. Dezember 2012 um 17 Uhr in der Tobias-Seiler-Oberschule, Zepernicker Chaussee 20, 16321 Bernau statt.

    Ich möchte alle Interessierten zur Teilnahme ermuntern, um so im gemeinsamen Dialog einen Beitrag zu einem bereichernden Barnim zu leisten.

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  • Interreligiöser Dialogtag weckte Interesse

    Fast 100 Besucher konnten die Veranstalter beim Interreligiösen Dialogtag am 9. Dezember in Bernau zählen. Trotz der Witterungsverhältnisse und technischer Komplikationen wurde das Treffen ein voller Erfolg.

    Wenige Stunden vor Beginn des Dialogtages musste aufgrund elektronischer Probleme in der angemieteten Halle kurzfristig ein Ausweichort gesucht werden. Im Nebengebäude der Tobias-Seiler-Oberschule wurde ein deutlich kleinerer Raum hergerichtet. Angesichts der Schneeverwehungen wurde mit Rücksicht auf die von außerhalb Eintreffenden etwas später begonnen.IMG 0092

    Das Publikum war wie die Referenten bunt gemischt. Neben afrikanischen Familien mit Kindern, fanden auch Vertreter der Georgisch-Orthodoxen Gemeinde Berlin und zahlreiche Mitglieder der Jüdischen Gemeinde den Weg nach Bernau. Auch Landrat Bodo Ihrke befand sich unter den Gästen.

    In meinen einleitenden Worten erklärte ich, dass die Veranstalter es den Menschen verschiedener Kulturen erleichtern wollen, aufeinander zuzugehen, sich zu begegnen und ins Gespräch zu kommen. Da dem eigenen Bekenntnis und der Religionsfreiheit bei der persönlichen Selbstbestimmung eine besondere Rolle zukommt, ist es wichtig, das gegenseitige Verständnis auch auf diesem Gebiet zu befördern. Hiernach folgten die Begrüßungsworte der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Barnim, Diana Sandler, auf Russisch und des Sprechers des Muslimischen Netzwerkes Landkreis Barnim, Abdelkader Mohammad Ahmad al-Hadj, auf Arabisch.

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  • Zähes Ringen um gerechte Mittelverteilung

    Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport war die Vergabe öffentlicher Gelder an Vereine das zentrale Thema.

    In einer langen Sitzung wurde sehr detailliert diskutiert. Ich war um eine gerechte Mittelvergabe bemüht, die die Aktivitäten, den echten Bedarf und die Wirkung der Vereine für die Stadt berücksichtigt.

    Sämtliche Anträge, die Mittelzuwendungen an die Jüdische Gemeinde bzw. den ihr nahe stehenden sozialen Integrationsverein Diamant e.V. aufzustocken, wurden leider abgelehnt. Obwohl ich ausführlich dargelegt habe, welch wertvolle Arbeit die Gemeinde und der Verein im Bereich sowohl der Integration, der sozialen Kommunikation und interkulturellen Kompetenz leisten, fand sich keine Mehrheit. Dies ist äußerst bedauerlich und angesichts dessen, dass die Zuwendungen nun für einige Projekte sogar unter den der letzten Jahre liegen, nicht nachvollziehbar.

    Erfreulicherweise wurde meinem Antrag auf Erhöhung der Zuwendungen an den Verein Bildung Begegnung Zeitgeschehen Bernau (BBZ) um 1.000 Euro zugestimmt. Das BBZ bietet ein niveauvolles und ganzheitliches Bildungsprogramm, das in Bernau zumindest im privaten Sektor seines Gleichen sucht. Dies in noch stärkerem Maße zu unterstützen, war mir ein wichtiges Anliegen.

    Ebenso wurde mein Antrag auf eine stärkere Unterstützung des Orje Tietzsch Bernauer Box Camp Barnim e.V. angenommen. Der Boxsport hat eine lange Tradition in Bernau und es ist angemessen, diese wieder zu beleben. Der Orje Tietzsch Bernauer Box Camp Barnim e.V. weiß eine große Schar auf Landes- und Bundesebene erfolgreicher Boxerinnen und Boxer in seinen Reihen. Diesen zu helfen, steht unserer Stadt gut zu Gesicht.

    Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung, der allerdings nur einen Ausschnitt der Thematik wiedergibt.

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