Kantorhaus

  • Denkmalschutzbehörde soll Ball flach halten

    Mit Unverständnis reagieren Die Unabhängigen auf die Ankündigung der Denkmalschutzbehörde, die Errichtung der Bernauer Wappenuhr im Zentrum der Hussitenstadt nicht zuzulassen.

    Das Vorgehen der Behörde ist inhaltlich untragbar. Offensichtlich handelt es sich beim Versagungsgrund der angeblich mangelnden Sicht auf das Kantorhaus um eine gekonnte Ausrede, durch die eine positive Fortentwicklung der Bernauer Innenstadt behindert werden soll. Die vorgesehene Konstruktion befindet sich in einer Höhe, in der früher der gesamte Luftraum zugebaut, das Kantorhaus mithin überhaupt nicht sichtbar war. Die Wappenuhr fügt sich in das historische Ambiente gut ein und könnte sich sogar zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt entwickeln.

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  • Stadtentwicklungspolitische Leitlinien der Unabhängigen – Fachgruppe gefordert

    Die Unabhängige Fraktion wirbt für eine weitere Steigerung Bernaus als attraktiven Wohnstandort. In die kommende stadtentwicklungspolitische Konzeption sind hierbei die städtische Wohnungsbaugesellschaft und Stadtmarketinggesellschaft stärker einzubinden.bernau09a

    Grundkonsens der Überlegungen muss die Ablehnung weiterer Müllwirtschaft in Wohngebietsnähe sein. Nach Bränden, Umweltschäden und Millionenkosten für den Haushalt darf die Stadt nicht weiter darauf setzen. Vielmehr sollte Bernau als Gesundheitsstandort weiterentwickelt werden. Dieser Schwerpunkt trägt zu einer positiven Förderung des Stadtbildes bei. Noch in diesem Jahr sollte daher ein Anlauf genommen werden, bei der Landesregierung um eine zumindest kleine Förderung zur Vermarktung dieses Images zu werben.

    Eine weitere Stärke Bernaus sollte im sanften Tourismus liegen. Mit den historischen Bauten, die es zu erhalten gilt, und als mittelalterliche Hussitenstadt können viele Besucher angelockt werden. Hierbei ist das Kantorhaus als das älteste Haus der Stadt in kommunalem Eigentum zu erhalten und in einer dem Tourismus dienenden Weise zu entwickeln.

    Um als Wohnstandort attraktiv zu sein, ist es erforderlich, bezahlbaren Wohnraum auch für Familien und junge Leute bereitzustellen. Hierbei trägt insbesondere der städtisches Wohnungsbaugesellschaft eine soziale Verantwortung, die Die Unabhängigen einfordern.

    Zur konzeptionellen Umsetzung dieser Leitideen sollte eine Fachgruppe unter Beteiligung der Wobau und der BeSt sowie von Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses gebildet werden. Dies soll eine fachliche Abwägung und Planung ermöglichen. Bei all den Maßnahmen sind die Belange des Umweltschutzes schonend zu berücksichtigen und in eine positive Gesamtentwicklung des Stadtbildes einzubetten.

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