Migration

  • 20 Jahre Barnim – 20 Jahre Migration

     

    In anspruchsvollem Ambiente und mit viel Nachdenklichkeit ging der Kulturelle Begegnungstag „20 Jahre Barnim – 20 Jahre Migration“ zu Ende. Auf die Klänge der russisch-deutschen Rockband Sequenz eröffnete ich die Veranstaltung mit einem deutlichen Appell für die fortschreitende Entwicklung einer echten Willkommenskultur. Gerade angesichts der zunehmenden Flüchtlingsströme muss auch unser Landkreis Verantwortung übernehmen.0727a2231d

    Im Anschluss stellte die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Diana Sandler in einer anschaulichen Präsentation die Arbeit des Beirates für Migration und Integration vor. Dabei hob sie vor allem unser Wirken im Bereich des interreligiösen Austausches und der Antidiskriminierungsarbeit hervor.

    In der Podiumsdiskussion zeichnete Dr. Mohamed Hamdali zur Entwicklung der Migrationspolitik ein durchwachsenes Bild. So sei diese weder gescheitert, noch gelungen – vielmehr seien noch wesentliche Anstrengungen auf Kreis- und Landesebene nötig. Sozialdezernentin Ulonska hob die Bemühung des Landkreises gerade im Bereich der Verbesserung der Lebensbedingungen der Asylbewerber hervor und konnte dabei auf die positive Entwicklung in Wandlitz verweisen. Augusto Jone Munjunga (Palanca e.V.) schilderte vor allem seine persönlichen Erfahrungen und erinnerte an das tragische Schicksal von Amadeu Antonio. Die Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig, die kurzfristig für den verhinderten Sebastian Walther eingesprungen war, skizzierte die Entwicklung der Politik seit der Wende und richtete einen deutlichen Appell zum Umdenken an die Bundesebene. Pfarrerin Beatrix Spreng, die auch im Heimbeirat des Übergangswohnheims Althüttendorf tätig ist, hob die Notwendigkeit der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse für Flüchtlinge hervor.

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  • Begegnung und Dialog beim Zuckerfest

    Mit Freude, Spaß und Interesse nahmen die rund 35 Besucher am erstmals abgehaltenen Fest Idu l-Fitr (Zuckerfest) im Barnim teil. Der Beirat für Migration und Integration hatte zusammen mit dem Muslimischen Netzwerk Landkreis Barnim zum Fastenbrechen anlässlich des Endes des islamischen Fastenmonats Ramadan geladen.WP 20130810 005

    Zu Beginn gaben Abdelkader Mohammad Ahmad al-Hadj und Mustafa Mourad einen ausführlichen Überblick über den religiösen und kulturellen Hintergrund des Festes. Gelehrter al-Hadj schilderte die Schöpfungsgeschichte aus muslimischer Sicht und appellierte an ein friedliches Miteinander der Religionen. Mourad berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Fasten und beantwortete die interessierten Fragen der Gäste, unter ihnen einige Bernauer Stadtverordnete.

    Mit der Zeit füllte sich der Raum und die Besucher konnten die vielfältigen arabischen und türkischen Speisen genießen. Auch die Kinder hatten am von Diana Sandler vom Sozialen Integrationsverein Diamant e.V. betreuten Spieletisch ihren Spaß.

    Für alle Teilnehmer war es ein Tag voller interessanter Begegnungen – in würdevoller Weise und im Dialog miteinander konnten Erfahrungen gesammelt werden. Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung.

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  • Beirat fordert dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim wurde vorab von der Kreisverwaltung darüber informiert, dass aufgrund der erhöhten Zahl an Asylbewerbern weitere Wohnräume einzurichten sind. Die Kreisverwaltung plant hierbei, das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in Wandlitz als weiteres Asylbewerberheim zu etablieren.

    Der Beirat lehnt dies aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Zwar ist das Gebäude in Wandlitz qualitativ besser als die Baracken in Althüttendorf, jedoch plädieren wir schon immer und so auch jetzt für eine Abkehr von der Heimunterbringung. Um den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, werben wir für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen.

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  • Beirat für Migration und Integration lädt zu islamischem Zuckerfest

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim lädt zum Zuckerfest als Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan ein. Die islamische Welt begeht dieser Tage das Ende ihres Fastenmonats Ramadan. Traditionellerweise feiern die Menschen dies im Kreis ihrer Familien und Vertrauten.

    Zusammen mit dem Muslimischen Netzwerk Landkreis Barnim möchte auch der Beirat für Migration und Integration zum Fest Idu l-Fitr / Zuckerfest einladen. Das Fest wird am am Dienstag, den 29.07.2014 um 18.30 Uhr im Treff 23, Breitscheidstr. 43c, 16321 Bernau begangen.

    Wir freuen uns auf ein würdevolles und bereicherndes Miteinander. Muslimische Gelehrte werden zum religiösen und kulturellen Hintergrund des Festes berichten. Es werden arabische und türkische Speisen gereicht und Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten.

    Lesen Sie hier die Ankündigung in der Märkischen Oderzeitung.

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  • Beirat für Migration und Integration lädt zu islamischem Zuckerfest

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim lädt zum Zuckerfest als Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan ein. Die islamische Welt begeht dieser Tage das Ende ihres Fastenmonats Ramadan. Traditionellerweise feiern die Menschen dies im Kreis ihrer Familien und Vertrauten.

    Zusammen mit dem Muslimischen Netzwerk Landkreis Barnim möchte auch der Beirat für Migration und Integration zum Fest Idu l-Fitr / Zuckerfest einladen. Das Fest wird am Dienstag, den 29.07.2014 um 18.30 Uhr im Treff 23, Breitscheidstr. 43c, 16321 Bernau begangen.

    Wir freuen uns auf ein würdevolles und bereicherndes Miteinander. Muslimische Gelehrte werden zum religiösen und kulturellen Hintergrund des Festes berichten. Es werden arabische und türkische Speisen gereicht und Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten.

    Lesen Sie hier die Ankündigung in der Märkischen Oderzeitung.

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  • Beirat für Migration und Integration nimmt an Islamforum teil

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim nimmt am kommenden Mittwoch am diesjährigen Islamforum in Frankfurt am Main teil. Das Gremium hat beschlossen, den Stellvertretenden Vorsitzenden des Muslimischen Netzwerks, Mustafa Mourad, zu der vom Interkulturellen Rat veranstalteten Konferenz zu entsenden.

    An der hochkarätig besetzen Versammlung werden die Entwicklung der Islamfeindlichkeit und mögliche Lösungswege gesucht. Hierbei sollen die letzten 10 Jahre und die Ergebnisse der Bundespolitik evaluiert werden.

    Der Beirat für Migration und Integration nimmt erstmals am Islamforum teil und verspricht sich tiefgreifende Erkenntnisse im Interesse eines interkulturellen Miteinanders auch im Barnim.

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  • Beirat für Migration und Integration stellt sich vor

    Der Beirat für Migration und Integration stellt sich am Tag der offenen Tür der Barnimer Kreisverwaltung am Samstag, den 30. Juni in Eberswalde einem breiten Publikum vor.

    Die Interessensvertretung der im Landkreis lebenden Migrantinnen und Migranten erwartet die Besucher mit einem eigenen Stand. Auf diesem werden Informationen über die Rechte von Migranten im Allgemeinen und die Arbeit des Beirates vor Ort verteilt. Hierzu wird das neu gestaltete Flugblatt über den Migrationsbeirat vorgestellt. Darüber hinaus haben Interessierte die Möglichkeit, einen Einbürgerungstest zur Probe zu absolvieren. Für die kulinarische Umrahmung sorgen russische und arabische Köstlichkeiten.

    Der Informationsstand kann ab 10 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus besucht werden.

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  • Die Unabhängigen nominierten Kandidaten für Wahl des Migrationsbeirates

    Am 8. September läuft die Frist zur Nominierung von Bewerbern für die im November stattfindende Wahl des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim aus.

    Die Unabhängigen gehen mit der höchst zulässigen Zahl von 13 Bewerbern ins Rennen. Die Liste wird vom derzeitigen Vorsitzenden des Gremiums, dem Bernauer Stadtverordneten Péter Vida, der auch die ungarische Staatsangehörigkeit besitzt, angeführt. Weitere Bewerber sind unter anderem die Eberswalder Sprachlehrerin Elena Spangenberg, der Sprecher des Muslimischen Netzwerkes Abdelkader Mohammad Ahmad al-Hadj, sowie Zygmunt Grascha aus Polen und Dmitri Olidort von der Jüdischen Gemeinde.

    Die Unabhängigen möchten Kulturprojekte stärker ausbauen und hierbei insbesondere Aktivitäten von und mit Jugendlichen fördern. Die Unterstützung für Familien mit Kindern steht ebenfalls oben auf der Prioritätenliste für die kommende Wahlperiode. So sollen verstärkt Sportveranstaltungen und Begegnungsfeste organisiert werden.

    Deswegen stehen mit dem Schüler Teufik Suljic (Bosnien), dem Studenten Sinisa Jeftic (Serbien) und dem 18-jährigen Abdallah Mourad (Irak) auch junge Leute auf der Liste. Die übrigen Bewerber sind: Sulaiman Mahmood (Syrien), Ella Samodumskaja (Ukraine), Halil Yilmaz (Türkei), Thi Ngyuen (Vietnam), Ahmed Menad (Algerien).

    Die Unabhängigen hoffen auf ein ähnliches Ergebnis wie bei der letzten Wahl, bei der mit 46% die Hälfte der Mandate errungen werden konnte.

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  • Eberswalder Bürgermeister zu Besuch

    Auf der vergangenen Sitzung des Beirates für Migration und Integration war der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP), zu Besuch. Der Verwaltungschef der Barnimer Kreisstadt betonte eingangs, wie sehr ihm an einem interkulturellen und weltoffenen Eberswalde gelegen ist. Er skizzierte, welche Maßnahmen die Stadt in der Vergangenheit ergriffen hat und ging hierbei auch auf die aktuelle Diskussion zur (vom Beirat ebenfalls unterstützten) Benennung einer Straße nach Amadeu Antonio Kiowa ein.

    In unseren Fragen und Hinweisen betonten wir, dass die Herangehensweise an Integrationspolitik die grundlegende Frage ist. Wichtig ist, dass Belange, die Migrantinnen und Migranten berühren, mit ihnen diskutiert werden müssen. Einwanderer und Flüchtlinge betreffende Probleme, sind nur gemeinsam zu lösen.

    Boginski stimmte überein und bot dem Beirat die Veröffentlichung seiner Termine und Veranstaltungen im Eberswalder Amtsblatt an. Wir werden diese Möglichkeit dankend annehmen und nutzen.

    Lesen Sie im Amtsblatt von Eberswalde den Bericht der Stadtverwaltung (Seite 3).

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  • Eberswalder Bürgermeister zu Besuch

    Auf der vergangenen Sitzung des Beirates für Migration und Integration war der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP), zu Besuch. Der Verwaltungschef der Barnimer Kreisstadt betonte eingangs, wie sehr ihm an einem interkulturellen und weltoffenen Eberswalde gelegen ist. Er skizzierte, welche Maßnahmen die Stadt in der Vergangenheit ergriffen hat und ging hierbei auch auf die aktuelle Diskussion zur (vom Beirat ebenfalls unterstützten) Benennung einer Straße nach Amadeu Antonio Kiowa ein.Migrationsbeirat 8838

    In unseren Fragen und Hinweisen betonten wir, dass die Herangehensweise an Integrationspolitik die grundlegende Frage ist. Wichtig ist, dass Belange, die Migrantinnen und Migranten berühren, mit ihnen diskutiert werden müssen. Einwanderer und Flüchtlinge betreffende Probleme, sind nur gemeinsam zu lösen.

    Boginski stimmte überein und bot dem Beirat die Veröffentlichung seiner Termine und Veranstaltungen im Eberswalder Amtsblatt an. Wir werden diese Möglichkeit dankend annehmen und nutzen.

    Lesen Sie im Amtsblatt von Eberswalde den Bericht der Stadtverwaltung (Seite 3).

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  • Entschlossen gegen Diskriminierung und Rassismus

    Der Beirat für Migration und Integration ist entschlossen gegen die Diskriminierung eines jungen Schülers an der Karl-Sellheim-Schule aufgetreten. Entsprechend den jüngsten Berichten war das Engagement erfolgreich.Logo - JGBarnim

    Vor rund einer Woche wurde der Beirat für Migration und Integration von einem besorgten Elternpaar aus Bernau alarmiert. Sie berichteten, wie ihr Sohn, der leicht hörbehindert ist, an seiner neuen Schule in Eberswalde schwerwiegenden Drangsalierungen ausgesetzt ist. Die jüdische Familie schrieb, dass ihr 10-jähriger Sohn seit geraumer Zeit rassistisch beschimpft und mitunter auch körperlich angegriffen wird. Das zuständige Lehrpersonal nahm die Vorfälle nicht ernst.

    Nach Rücksprache mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde veröffentlichte der Beirat eine Pressemitteilung, in der eine schnelle Aufklärung der Vorfälle gefordert wird. Zugleich warben wir dafür, sicherzustellen, dass jeder Schüler in einem gleichberechtigten und friedlichen Klima lernen kann.

    Entsprechend unserer Forderung griffen das Staatliche Schulamt und die Kreisverwaltung als Schulträger die Angelegenheit auf und suchten das Gespräch mit der betroffenen Familie und den Lehrern. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder leitete Ermittlungen ein. Inzwischen hat sich die Schule bei der Familie entschuldigt und die verstärkte Beschäftigung mit dem Thema Migration im Rahmen des Lehrplanes zugesichert.

    Der Beirat für Migration und Integration begrüßt das schnelle Handeln und weist darauf hin, dass nur durch Zivilcourage und mutiges Aufstehen gegen Rassismus der Alltagsdiskriminierung entgegengewirkt werden kann.

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  • Familienkonzert begeisterte Besucher

    Mit großer Freude und herzlichem Gefühl nahmen die Besucherinnen und Besucher am Familienkonzert in Bernau am vergangenen Samstag teil. Auf Einladung des Förderkreises Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim, dem Kulturverein Tural e.V. und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg kamen rund 80 Interessierte ins Paulus-Praetorius-Gymnasium.bildfamilienkonzert

    Die vornehmlich jungen Künstlerinnen und Künstler trugen vokale und instrumentale Werke verschiedener Genres und Komponisten vor. Das Programm reichte von jüdischen Gesängen über moderne Gitarrensolos und klassische Flötenstücke bis hin zu neapolitanischen Volksliedern. Das Konzert, das im Rahmen des europäischen Integrationsprojektes „Lieder, die wie Brücken sind…“ (Musikfestival Phönix) stattfand, begeisterte die Zuhörer. So waren das Engagement und die Herzlichkeit der Interpreten deutlich spürbar und erfassten alle Anwesenden.

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  • Familienkonzert begeisterte Besucher

    Mit großer Freude und herzlichem Gefühl nahmen die Besucherinnen und Besucher am Familienkonzert in Bernau am vergangenen Samstag teil. Auf Einladung des Förderkreises Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim, dem Kulturverein Tural e.V. und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg kamen rund 80 Interessierte ins Paulus-Praetorius-Gymnasium.bildfamilienkonzert

    Die vornehmlich jungen Künstlerinnen und Künstler trugen vokale und instrumentale Werke verschiedener Genres und Komponisten vor. Das Programm reichte von jüdischen Gesängen über moderne Gitarrensolos und klassische Flötenstücke bis hin zu neapolitanischen Volksliedern. Das Konzert, das im Rahmen des europäischen Integrationsprojektes „Lieder, die wie Brücken sind…“ (Musikfestival Phönix) stattfand, begeisterte die Zuhörer. So waren das Engagement und die Herzlichkeit der Interpreten deutlich spürbar und erfassten alle Anwesenden.

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  • Jahresbericht des Beirates für Migration und Integration 2012

    Auf der jüngsten Sitzung des Kreistages Barnim hielt ich den Jahresbericht über die Arbeit des Beirates für Migration und Integration. In der Ansprache zu Beginn der Sitzung beleuchte ich die verschiedenen Felder, auf denen unser Gremium im zu Ende gehenden Jahr aktiv war.IMG 1063-2

    So hob ich den Islamischen Kulturtag, die Beteiligung am Internationalen Kinderfest und am Tag der Offenen Tür der Kreisverwaltung Barnim als besondere Veranstaltungen hervor. Die Öffentlichkeitsarbeit des Beirates konnte erheblich verbessert werden. So wurde erstmals ein Flyer, der die Köpfe und Kontaktmöglichkeiten unseres Vertretungsgremiums benennt, herausgegeben. Seit einigen Wochen ist zudem die neue Website www.beirat-migration-intgeration.de online.

    Auch überregional konnte unser Beirat gefestigt werden. Mit Diana Sandler ist eine Barnimerin Vorsitzende des Migrations- und Integrationsrates Brandenburg und ich bin Mitglied im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat.

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  • Kommunen bleiben auf Flüchtlingskosten sitzen

    Landesregierung lobt sich für Flüchtlingsunterbringung, lässt Kommunen auf den Kosten sitzen und transferiert Bundesmittel in eigene Rücklage

    Die Kommunen in Brandenburg haben viel Geld ausgegeben, damit Flüchtlinge wie im Landtag von fast allen Abgeordneten gefordert vernünftig untergebracht werden. Das ist auch gelungen: Die Landesregierung sonnt sich nun darin, dass anders als in Berlin schon lange keine Turnhallen mehr mit Flüchtlingen belegt sind.

    Doch wir hatten von Anfang an gewarnt, die Kommunen nicht zu überlasten, und die Maßnahmen durch Bund und Land komplett auszufinanzieren. Das wurde ignoriert, und nun zahlen die Kommunen die Zeche. Allein Märkisch-Oderland bleibt 2016 und 2017 auf 9 Millionen Euro Kosten sitzen, wie unser Kreistagsabgeordneter Winfried Dreger (BVB / FREIE WÄHLER) berichtet. Auch aus dem Barnim konnte unser Landtags- und Kreistagsabgeordneter Péter Vida (BVB / FREIE WÄHLER) Kosten im Millionenbereich bestätigen, die nicht vom Land gedeckt werden. Von unseren Vertretern Georg Rieger und Frank-Rudi Schwochow wiederum werden aus der Prignitz Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro gemeldet. In diesem Fall wären diese Kosten jedoch teilweise vermeidbar gewesen: Die Verträge wurden erst im Sommer 2016 abgeschlossen, als die Flüchtlingszahl längst stark rückläufig war. Hier sind die Kosten daher dem Fehlverhalten der Kreisverwaltung anzulasten.

    Die Landesregierung hat zwar für die Flüchtlinge 60 Millionen Euro vom Bund bekommen, die an die Kommunen weitergereicht werden sollen. Doch die Gelder wurden eben nicht an die Kommunen weitergereicht, sondern laut Aussage von Finanzminister Görke (Linke) in die Rücklage des Landes transferiert. Die Folge wird sein, dass die Kreise entgegen den Versprechen auf Kosten in Millionenhöhe sitzen bleiben. Und daher zukünftig an anderer Stelle kürzen müssen, etwa bei der Sportförderung - was zu neuem Unmut führen wird. Wir erwarten, dass den Landkreisen und Kommunen die Kosten wie versprochen von Land und Bund ersetzt werden. Hilfe darf nicht noch bestraft werden und Versprechen müssen gehalten werden!

    Presseecho:
    Landkreis schließt Flüchtlingsheime und zahlt - MAZ 15.12.2016
    Erste Wohnverbünde werden aufgelöst- Immer weniger Flüchtlinge im Kreis - MOZ 16.12.2016 (Nicht online verfügbar)

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  • Kosovo: Die gewollte Teilung

    Märkische Oderzeitung veröffentlicht meinen Bericht über die Lage im Kosovo

    In diesem Jahr besuchte ich den Kosovo, um mir persönlich ein Bild über die politische und gesellschaftliche Lage zu machen. Die MOZ druckte am 08.08.2015 eine gekürzte Version meines Berichts.

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  • Kultureller Begegnungstag mit Ausstellungseröffnung in Eberswalde

     

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim lädt in Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Kulturverein Palanca e.V. und dem Migrations- und Integrationsrat Brandenburg zum Kulturellen Begegnungstag.

    Anlässlich der Interkulturellen Wochen werden Vertreter aus Politik und Gesellschaft zum Thema „20 Jahre Barnim – 20 Jahre Migration“ diskutieren und die interessierte Bürgerschaft miteinbeziehen. Die Podiumsteilnehmer werden sein: Beatrix Spreng (Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Joachimsthal), Augusto Jone Munjunga (Vorsitzender Palanca e.V.), Silvia Ulonska (Sozialdezernentin Landkreis Barnim), Sebastian Walter (Kreisvorsitzender Die Linke), Dr. Mohamed Hamdali (Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie) und Péter Vida(Vorsitzender Beirat für Migration und Integration Landkreis Barnim). Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch über die politische und kulturelle Entwicklung im Zuge der sich wandelnden Migration. Der Barnim steht als ein weltoffener Landkreis für die Werte von Toleranz und Weltoffenheit.

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  • Migrations- und Integrationsrat Brandenburg wählte neue Vorstandsmitglieder – Péter Vida im Landesvorstand

    Am vergangenen Wochenende fand die erste Sitzung des Migrations- und Integrationsrates des Landes Brandenburg (MIR) im neuen Jahr statt. Der MIR ist der landesweite Dachverband der Migrantenorganisationen. Er setzt sich für die in Brandenburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund und sucht mit der Landesregierung nach der Wegen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Integrationsmöglichkeiten der hier lebenden ausländischen Bevölkerung.mir-logo4 300dpi klein

    Aufgrund des Ausscheidens zweier Mitglieder aus dem Landesvorstand des MIR waren auf der Mitgliederversammlung satzungsgemäß diese Funktionen nachzuwählen. Für die zwei Vorstandspostionen gab es vier Bewerber. Aus der geheimen Wahl gingen Nancy Karongo (Brandenburg/Havel) mit 60% und Péter Vida (Barnim) mit 83% als die Kandidaten mit den meisten Stimmen hervor. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Delegierten und werden unsere Arbeit im Landesvorstand engagiert aufnehmen“ erklärte Vida.

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  • Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg besetzt überregionale Gremien

    Der Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg (MIR Brandenburg) bestimmte auf seiner jüngsten Vorstandssitzung die Besetzung der überregionalen Gremien.

    Der MIR Brandenburg ist der Dachverband der Migrantenorganisationen im Land Brandenburg und vertritt die Interessen der in Brandenburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Seine Arbeit wird vom Brandenburgischen Sozialministerium begleitet.

    Als Landesorganisation ist der MIR Brandenburg in verschiedenen Gremien vertreten, die er alle drei Jahre neu besetzen muss. Für die Periode bis 2015 wurden bestimmt:

    Péter Vida: Vertreter Brandenburgs im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (ehem. Bundesausländerbeirat). Im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, dem Ansprechpartner für die Regierungsorgane auf Bundesebene, ist jedes Bundesland mit einem Vertreter aus dem jeweiligen Landesverband vertreten.

    Diana Sandler: Vertreterin beim Ostdeutschen Migrantentreffen. Dieses Gremium beleuchtet vor allem die besonderen Herausforderungen der Migrantenarbeit in den neuen Bundesländern.

    Augusto Munjunga: Vertreter bei der Landeskonferenz der kommunalen Integrationsbeauftragten. Zentrales Anliegen der Landeskonferenz ist die bessere Zusammenarbeit mit den kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften.

    Lilija Morozova: Vertreterin im Landesintegrationsbeirat. Der Landesintegrationsbeirat koordiniert die Zusammenarbeit des MIR Brandenburg mit der Landesregierung.

    Die gewählten Delegierten nehmen ihre Arbeit ab Juni auf und werden sich für eine starke Repräsentation der Migrantinnen und Migranten auf den verschiedenen Ebenen einsetzen.

    Zudem wurden weitere inhaltliche Aktivitäten beschlossen und angeschoben. Neben Projekten über interreligiösen Austausch finden Informations- und Begegnungstage für Asylbewerber statt. Hierbei erhalten die zu großen Teilen aus Afghanistan stammenden Flüchtlinge rechtliche, soziale und psychologische Unterstützung.

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  • Migrationsbeirat bei Internationalem Kinderfest

    Mit zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern nahm der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim am vergangenen Samstag am Internationalen Kinderfest in Eberswalde teil.IMAG0174

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche war der Beirat mit einem großen Infotisch und einem gut bestückten Kuchenstand vertreten. So konnte zum einen über die Arbeitsweise des Beirates als Vertretungsgremium der Migrantinnen und Migranten aufgeklärt und zum anderen für eine Stärkung gesorgt werden.IMAG0196-2

    Ein häufig, vor allem von den Besuchern aus dem Asylbewerberheim Althüttendorf angesprochenes Thema war die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Hiernach erhalten Asylbewerberinnen und Asylbewerber nun dieselben Leistungen wie ALG-II-Empfänger und dürfen nicht mehr schlechter gestellt werden. Gemeinsam begrüßten wir diesen Richterspruch, es wurde aber erneut festgehalten, dass noch viele Schritte hin zu einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe zu unternehmen sind.

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  • Migrationsbeirat besuchte Asylbewerberheim

    Der Beirat für Migration und Integration besuchte am 18. September das Asylbewerberheim in Althüttendorf. Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand im Übergangswohnheim eine Sitzung unseres Gremiums statt.Foto Sitzung Althüttendorf

    Zu Beginn erhielten wir eine Erläuterung zur Arbeitsstruktur und Aufgabenverteilung seitens der Heimleitung. Die unter Aufsicht der Kreisverwaltung stehende Einrichtung wird von einem nun wechselnden privaten Unternehmen betrieben. Das Heim ist mit derzeit rund 100 Bewohnern, von denen manche nur tageweise dort leben, so gut wie voll ausgelastet. Die Führung durch die Baracken offenbarte ein tristes Bild. In engen, sehr schlecht isolierten Holzbungalows leben vor allem aus Vietnam und Schwarzafrika stammende Menschen unter bedenklichen Bedingungen. Manche Sanitärräume sind nur über den Hof erreichbar, die Fenster sind mehrere Jahrzehnte alt und im Allgemeinen ist die Qualität der Unterbringung eines gastfreundlichen Landes unwürdig. Hinzukommt die infrastrukturelle Abgeschiedenheit am Waldesrand verbunden mit mangelhafter Internetversorgung.

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  • Migrationsbeirat tagt in Wandlitzer Asylbewerberheim

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim tagt am Dienstag, dem 30.04. ab 19 Uhr im Asylbewerberheim Wandlitz. Gemeinsam mit den Bewohnern sollen die aktuellen Bedürfnisse besprochen werden. Des Weiteren ist eine Besichtigung der verschiedenen Räumlichkeiten vorgesehen.Wandlitz

    Die Ergebnisse der Zusammenkunft werden in einen Maßnahmenkatalog fließen, den der Beirat dem Kreistag bei der kommenden Sitzung übergeben wird. Um die Teilnahme der Bewohner zu erhöhen, wurde die Einladung zur Sitzung neben Deutsch auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Arabisch verteilt. Zugleich sollen auch mit der Leitung des Übergangswohnheimes Verbesserungsmöglichkeiten besprochen werden.

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  • Musikfestival Familienkonzert in Bernau

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim lädt in Zusammenarbeit mit demFamilienkonzert2014 Förderkreis Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V., dem Musikfestival Phoenix und dem Migrations- und Integrationsrat Brandenburg zum Familienkonzert am 22. November 2014 in Bernau.

    Im Rahmen des europäischen Integrationsprojektes „Lieder, die wie Brücken sind…“ treten Künstler in zahlreichen Städten in Deutschland, Luxemburg, Polen und den Niederlanden auf. Als einzige Stadt in den neuen Bundesländern steht auch Bernau auf dem Konzertplan. Dabei werden neben erfahrenen Musikern auch zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region Beiträge aus verschiedenen Kulturen und Genres darbieten. Das Konzert soll eine Verbindung dieser schaffen und zum Miteinander einladen.

    Das Familienkonzert findet in der Aula des Paulus-Praetorius-Gymnasiums, Lohmühlenstraße 26 statt und beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen auf den Seiten des Förderkreises Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. und des Beirates für Migration und Intgeration des Landkreises Barnim.

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  • Péter Vida als Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration wiedergewählt

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim hatNeuer Beirat-kl auf seiner Konstituierenden Sitzung nach der Wahl den bisherigen Vorsitzenden Péter Vida als Vorsitzenden wiedergewählt. Der Bernauer ungarischer Herkunft wurde für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. Als Stellvertretende Vorsitzende wurde die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Diana Sandler, erneut gewählt. Neu im Vorstand ist der aus Tschetschenien stammende Khusen Serbiev, der als 2. Stellvertreter fungieren wird. Als Delegierte in den Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg wurden Péter Vida und Obi Ogbonnaya aus Nigeria bestimmt.

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  • Péter Vida als Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration wiedergewählt

    Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim hatNeuer Beirat-kl auf seiner Konstituierenden Sitzung nach der Wahl den bisherigen Vorsitzenden Péter Vida als Vorsitzenden wiedergewählt. Der Bernauer ungarischer Herkunft wurde für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. Als Stellvertretende Vorsitzende wurde die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Diana Sandler, erneut gewählt. Neu im Vorstand ist der aus Tschetschenien stammende Khusen Serbiev, der als 2. Stellvertreter fungieren wird. Als Delegierte in den Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg wurden Péter Vida und Obi Ogbonnaya aus Nigeria bestimmt.

    Vida bekräftigte nach der Wahl, dass der Beirat seine aktive Migrationspolitik ausbauen will. Schwerpunkte werden die Unterstützung der Flüchtlinge im Bereich der Wohnungsunterbringung und Integrationsberatung sowie der interkulturelle Dialog sein. Hierzu sollen Besuche und intensive Beratungsangebote in den Asylbewerberheimen eingerichtet werden. Außerdem werden wieder Kulturveranstaltungen und interreligiöse Begegnungen angeboten.

    "Der Beirat wird gemeinsam mit vielen Menschen und Vereinen für eine offene Gesellschaft und ein respektvolles Miteinander arbeiten" erklärten die neugewählten Vorstandsmitglieder.

    Der Beirat für Migration und Integration im Landkreis Barnim vertritt die Interessen der rund 4.000 Menschen mit ausländischem Pass einschließlich der Asylbewerber.

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  • Pressekonferenz vom 05.04.2016

    Hauptthemen: Übernahme BUGA-Defizit durch das Land und Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg

    Péter Vida stellt die Anträge zum BUGA-Defizit und zur Schaffung eines Brandenburgischen Studienkollegs vor

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  • Schade: SPD+Linke mit AfD im Schlepptau polemisieren gegen direktgewählte Migrationsbeiräte

    Demokratie für Migranten abgelehnt - Antrag auf Einführung direktgewählter Migrationsbeiräte scheitert an SPD, LINKE und AfD

    Mit haarsträubenden Argumenten lehnte der Landtag am Freitag die Einführung von direkt gewählten Migrationsbeiräten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab. BVB / FREIE WÄHLER unterbreitete den Vorschlag, um angesichts wachsender Asylbewerberzahlen ein Zeichen für Partizipation und Mitwirkung zu setzen. Während in Potsdam und Barnim die Beiräte direkt gewählt werden, werden diese in anderen Kreisen durch den Kreistag berufen oder es existieren gar keine. Dabei zeigt die Migrationspolitik auf allen Ebenen, dass eine auf ebenbürtige Mitwirkung setzende Beteiligungsform Aktivitäten freisetzt und erheblich zur Integration beiträgt. Ob kultureller Dialog, flüchtlingspolitische Empfehlungen oder Sprachbildung - Menschen mit Migrationshintergrund würden gerne selbst entscheiden, wer sich für ihre Interessen einsetzt.

    Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim

    Leider polemisierten SPD und Linke zusammen mit der AfD massiv gegen den Antrag. Innenminister Schröter (der gerade die Ämter auflösen und Landkreise zusammenlegen will) sah - wieder einmal - die kommunale Selbstverwaltung in Gefahr, die Linke hielt eine solche Regel nicht für nötig und wurde dabei tatkräftig von der AfD unterstützt. Sie versuchten, Asylbewerber gegen andere Migrantengruppen auszuspielen.

    Wir hielten dagegen, dass in den Bereichen, in denen eine Direktwahl stattfindet, migrantische Belange in der Kreispolitik präsent sind und die Akzeptanz erheblich gesteigert ist. Leider wurde der Antrag dennoch abgelehnt.

    Antrag "Einführung von direkt gewählten Migrationsbeiräten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten"

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  • Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg

    Antrag im Landtag: Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg, um durch Bildung Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt zu fördern

    Viele Abschlüsse, die im Ausland den Besuch von Universitäten und Hochschulen erlauben werden in Deutschland nicht als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Dies trifft nicht nur Flüchtlinge aus Irak oder Afghanistan, sondern auch Migranten aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Sogar die Abschlüsse mancher Migranten aus Russland der Ukraine oder Polen werden nicht anerkannt.

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  • Skandalöse Stellenvergabe im Barnim - Akteneinsicht verweigert!

    Landkreis Barnim verweigert der Kreistagsfraktion BVB / FREIE WÄHLER die beantragte Akteneinsicht in Sachen Stellenbesetzung Kontaktstelle Asyl.

    Wir erinnern uns: Im Barnim wurde die wichtige Stelle nach einer extrem kurzen Ausschreibungszeit (18. bis 30. Dezember) mit der nicht wiedergewählten ehemaligen SPD-Abgeordneten Petra Bierwirth besetzt.

    Wappen BarnimBVB / FREIE WÄHLER wollte durch den Akteneinsichtsantrag erfahren, welche Kriterien bei der Besetzung ausschlaggebend waren und welche migrationspolitischen Zielvorgaben formuliert worden sind. Insbesondere war uns wichtig, zu erfahren, inwiefern die interkulturelle Kompetenz im Auswahlverfahren gebührend berücksichtigt wurde. Die Stelle hat aufgrund der steigenden Zahl an Flüchtlingen und Schutzsuchenden eine besondere Bedeutung und sollte unseres Erachtens mit einer im Bereich der Migrantenhilfe erfahrenen Person besetzt werden.

    In seinem aktuellen Schreiben teilt der Landrat mit, dass eine Akteneinsicht nicht gewährt wird. Eine Begründung erhielten wir nicht. Es wurde lediglich beteuert, dass das gesamte Ausschreibungsverfahren ordnungsgemäß gelaufen sei.

    Wenn alles ordnungsgemäß verlaufen ist, sollte der Landrat nichts zu verbergen haben. BVB / FREIE WÄHLER empfindet es als inakzeptabel, eine solch wichtige Entscheidung vor dem Kreistag weitestgehend geheim halten zu wollen. Verwaltungshandeln darf sich auf keiner Ebene der öffentlichen Kontrolle entziehen. Wir werden uns ans Innenministerium wenden, um Akteneinsicht zu erhalten.

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  • Sport und Spaß: Erfolgreicher MIR-Cup in Rehfelde

    Am 28. Juli fand erneut das Integrationsfußballturnier des Migration- und Integrationsrates Brandenburg (MIR) statt. Als Pressesprecher unseres Landesverbandes organisierte ich zusammen mit unserem Projektmitarbeiter Fabian Brauns und dem Migrationsbeirat des Landkreises Märkisch-Oderland den zum dritten Mal stattfindenden MIR-Cup.21

    Neun hochmotivierte Mannschaften aus ganz Brandenburg waren nach Rehfelde bei Strausberg gekommen, um Freude am Sport zu haben und in Gesprächen interkulturellen Austausch zu pflegen.

    Neben dem Turnier war auch für das leibliche und sonstige Wohl gesorgt. Mit Grill, Hüpfburg, Kletterwand und anderen Spielen war für jeden etwas dabei.

    Beim Fußball gaben alle Mannschaften ihr bestes. In den ausgesprochen fairen Begegnungen fielen zahlreiche Tore. Auch wenn nach den Vorrunden einige Mannschaften ausgeschieden sind, behielten alle ihre Freude am Miteinander. Mehr zum Turnierverlauf können Sie auf der Seite des MIR lesen.

    24Den Sieg sicherte sich schließlich das Team der Alleinreisenden Jugendlichen (Alreju) aus Fürstenwalde, die nun im kommenden Jahr Gastgeber sein werden. Silber ging an den FC Multikulti aus Strausberg, Platz 3 belegte das „Werksteam“ des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim.

    Bei der abendlichen Siegerehrung kamen alle erschöpft, aber zufrieden zusammen. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Bettina Fortunato (Die Linke), dem Migrationsbeauftragten des Landkreises Tobias Seyfarth und der Vorsitzenden des MIR Diana Sandler überreichte ich den Spielern die wohl verdienten Medaillen und Pokale. Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung.

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