Schönow

  • Keine Asbestbelastung in Schönow

    Vor einigen Jahren ließ die Stadtverwaltung Bernau auf den unbefestigten Straßen des Ortsteils Schönow Bauschutt (so genanntes Recyclingmaterial) ausbringen. Infolgedessen erwächst für die Anlieger schon nach kurzer witterungsbedingter Trockenheit eine immense Staubbelastung. Der Staub entsteht beim Befahren der Wege schon bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sowie bei ungünstigen Wetterlagen durch starke Winde. Er stellt nicht nur eine unangenehme Belastung für Fußgänger, spielende Kinder oder Radfahrer dar, er dringt auch in die Wohnräume.

    In letzter Zeit wandten sich immer mehr besorgte Bürger aus Schönow mit der Befürchtung an die Unabhängige Fraktion, der Staub könne gefährliche Asbestteilchen enthalten. Asbest findet seit dem Altertum als widerstandsfähiges Baummaterial zum Brandschutz und zur Isolation Verwendung. Durch eingeatmeten Asbeststaub können bei Mensch und Tier chronische Entzündungen in der Lunge und als Langzeitfolge eine Asbestose entstehen, eine bindegewebige Verhärtung des Lungengewebes. Das Risiko für Lungen- und Rippenfellkrebs steigt deutlich an. Aufgrund der inzwischen eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren, die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in der gesamten Europäischen Union streng verboten. Asbest stellt allerdings heute noch immer ein Entsorgungsproblem dar.

    Zumindest für die Waldstraße in Schönow konnte jetzt Entwarnung gegeben werden. Ein unabhängiges Labor hat im Auftrag der Unabhängigen Fraktion in der vergangenen Woche fünf Proben des auf der Straße ausgebrachten Bauschutts unter dem Rasterelektronenmikroskop untersucht. Alle fünf Proben waren glücklicherweise nicht mit Asbest belastet.

    Die Unabhängige Fraktion fordert die Bernauer Stadtverwaltung auf, auch für die übrigen Sandstraßen in den Bernauer Ortsteilen diesen Nachweis erarbeiten zu lassen sowie endlich Maßnahmen gegen die gravierende Staubbelastung der betroffenen Anwohner zu ergreifen. Insbesondere kann dabei die Sorge der Mitbürger um ihre Gesundheit nicht zur Durchsetzung kostspieliger Straßenbaumaßnahmen ausgenutzt werden. Kostengünstige, schlanke und sichere Bauweisen sind zu wählen.

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  • Keine Asbestbelastung in Schönow

    Vor einigen Jahren ließ die Stadtverwaltung Bernau auf den unbefestigten Straßen des Ortsteils Schönow Bauschutt (so genanntes Recyclingmaterial) ausbringen. Infolgedessen erwächst für die Anlieger schon nach kurzer witterungsbedingter Trockenheit eine immense Staubbelastung. Der Staub entsteht beim Befahren der Wege schon bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sowie bei ungünstigen Wetterlagen durch starke Winde. Er stellt nicht nur eine unangenehme Belastung für Fußgänger, spielende Kinder oder Radfahrer dar, er dringt auch in die Wohnräume.

    In letzter Zeit wandten sich immer mehr besorgte Bürger aus Schönow mit der Befürchtung an die Unabhängige Fraktion, der Staub könne gefährliche Asbestteilchen enthalten. Asbest findet seit dem Altertum als widerstandsfähiges Baummaterial zum Brandschutz und zur Isolation Verwendung. Durch eingeatmeten Asbeststaub können bei Mensch und Tier chronische Entzündungen in der Lunge und als Langzeitfolge eine Asbestose entstehen, eine bindegewebige Verhärtung des Lungengewebes. Das Risiko für Lungen- und Rippenfellkrebs steigt deutlich an. Aufgrund der inzwischen eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren, die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in der gesamten Europäischen Union streng verboten. Asbest stellt allerdings heute noch immer ein Entsorgungsproblem dar.

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