Migrationsbeirat tagt in Wandlitzer Asylbewerberheim

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim tagt am Dienstag, dem 30.04. ab 19 Uhr im Asylbewerberheim Wandlitz. Gemeinsam mit den Bewohnern sollen die aktuellen Bedürfnisse besprochen werden. Des Weiteren ist eine Besichtigung der verschiedenen Räumlichkeiten vorgesehen.Wandlitz

Die Ergebnisse der Zusammenkunft werden in einen Maßnahmenkatalog fließen, den der Beirat dem Kreistag bei der kommenden Sitzung übergeben wird. Um die Teilnahme der Bewohner zu erhöhen, wurde die Einladung zur Sitzung neben Deutsch auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Arabisch verteilt. Zugleich sollen auch mit der Leitung des Übergangswohnheimes Verbesserungsmöglichkeiten besprochen werden.

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Weihnachtsgeschenke für Asylbewerberheim Althüttendorf

Am vergangenen Samstag überbrachte ich im Namen des Beirates füralthüttendorf Migration und Integration Geschenke für die Bewohner des Asylbewerberheimes in Althüttendorf. Pünktlich zu Weihnachten konnten Wörterbücher und verschiedene Spiele übergeben werden.

Gerade der Mangel an Wörterbüchern ist der Vergangenheit als ein zentrales Problem benannt worden. So freuten sich die Bewohner über die Nachschlagewerke in Urdu, Arabisch, Persisch, Vietnamesisch, Englisch, Mandarin, Französisch u.a. Die Brett- und Kartenspiele eignen sich vor allem für Familien und bereiteten den Anwesenden sichtlich Freude.

WP 000701Der Beirat wird auch in Zukunft entsprechend seinen Möglichkeiten die Asylbewerber unterstützen und hierbei auch das Wandlitzer Heim berücksichtigen. Gemeinsames Ziel bleibt dabei die dezentrale Unterbringung in Wohnungen.

Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung.

 

 

 

Interreligiöser Dialogtag

Ich freue mich, Sie zu einer besonderen Veranstaltung am 9. Dezember 2012 einladen zu dürfen.

Als Vorsitzender des katholischen Förderkreis Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. und des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim organisiere ich unter Mitwirkung des Muslimischen Netzwerkes Landkreis Barnim, der Christlich-missionarischen Gemeinschaft Bernau, der Jüdischen Gemeinde Barnim und dem Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg den ersten Interreligiösen Dialogtag in Bernau.Flyer 1200x1600

Ein vielfältiges und tolerantes Miteinander ist ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel. Hieran müssen alle Gruppen mitarbeiten und zusammen nach geeigneten Wegen suchen. Der erste Schritt ist immer der Abbau von Berührungsängsten, was mit der Bereitschaft zum Kennenlernen einhergeht. Die Veranstalter erachten es für wichtig, den Dialog der Kulturen und Religionen zu befördern. Durch Austausch und Begegnung wird nachhaltig zur gegenseitigen Akzeptanz beigetragen.

Geistliche der in Deutschland am weitesten verbreiteten Religionsgemeinschaften werden in ihren Referaten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in religiöser und kultureller Hinsicht herausarbeiten. Neben einem katholischen Priester und einem freikirchlichen Gemeindeleiter werden ein Imam und ein Rabbi aus Berlin teilnehmen. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich durch Fragen in die interessante Diskussion einzubringen.

Die besondere Veranstaltung findet am 9. Dezember 2012 um 17 Uhr in der Tobias-Seiler-Oberschule, Zepernicker Chaussee 20, 16321 Bernau statt.

Ich möchte alle Interessierten zur Teilnahme ermuntern, um so im gemeinsamen Dialog einen Beitrag zu einem bereichernden Barnim zu leisten.

Jahresbericht des Beirates für Migration und Integration 2012

Auf der jüngsten Sitzung des Kreistages Barnim hielt ich den Jahresbericht über die Arbeit des Beirates für Migration und Integration. In der Ansprache zu Beginn der Sitzung beleuchte ich die verschiedenen Felder, auf denen unser Gremium im zu Ende gehenden Jahr aktiv war.IMG 1063-2

So hob ich den Islamischen Kulturtag, die Beteiligung am Internationalen Kinderfest und am Tag der Offenen Tür der Kreisverwaltung Barnim als besondere Veranstaltungen hervor. Die Öffentlichkeitsarbeit des Beirates konnte erheblich verbessert werden. So wurde erstmals ein Flyer, der die Köpfe und Kontaktmöglichkeiten unseres Vertretungsgremiums benennt, herausgegeben. Seit einigen Wochen ist zudem die neue Website www.beirat-migration-intgeration.de online.

Auch überregional konnte unser Beirat gefestigt werden. Mit Diana Sandler ist eine Barnimerin Vorsitzende des Migrations- und Integrationsrates Brandenburg und ich bin Mitglied im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat.

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Entschlossen gegen Diskriminierung und Rassismus

Der Beirat für Migration und Integration ist entschlossen gegen die Diskriminierung eines jungen Schülers an der Karl-Sellheim-Schule aufgetreten. Entsprechend den jüngsten Berichten war das Engagement erfolgreich.Logo - JGBarnim

Vor rund einer Woche wurde der Beirat für Migration und Integration von einem besorgten Elternpaar aus Bernau alarmiert. Sie berichteten, wie ihr Sohn, der leicht hörbehindert ist, an seiner neuen Schule in Eberswalde schwerwiegenden Drangsalierungen ausgesetzt ist. Die jüdische Familie schrieb, dass ihr 10-jähriger Sohn seit geraumer Zeit rassistisch beschimpft und mitunter auch körperlich angegriffen wird. Das zuständige Lehrpersonal nahm die Vorfälle nicht ernst.

Nach Rücksprache mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde veröffentlichte der Beirat eine Pressemitteilung, in der eine schnelle Aufklärung der Vorfälle gefordert wird. Zugleich warben wir dafür, sicherzustellen, dass jeder Schüler in einem gleichberechtigten und friedlichen Klima lernen kann.

Entsprechend unserer Forderung griffen das Staatliche Schulamt und die Kreisverwaltung als Schulträger die Angelegenheit auf und suchten das Gespräch mit der betroffenen Familie und den Lehrern. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder leitete Ermittlungen ein. Inzwischen hat sich die Schule bei der Familie entschuldigt und die verstärkte Beschäftigung mit dem Thema Migration im Rahmen des Lehrplanes zugesichert.

Der Beirat für Migration und Integration begrüßt das schnelle Handeln und weist darauf hin, dass nur durch Zivilcourage und mutiges Aufstehen gegen Rassismus der Alltagsdiskriminierung entgegengewirkt werden kann.

Beirat fordert dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim wurde vorab von der Kreisverwaltung darüber informiert, dass aufgrund der erhöhten Zahl an Asylbewerbern weitere Wohnräume einzurichten sind. Die Kreisverwaltung plant hierbei, das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in Wandlitz als weiteres Asylbewerberheim zu etablieren.

Der Beirat lehnt dies aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Zwar ist das Gebäude in Wandlitz qualitativ besser als die Baracken in Althüttendorf, jedoch plädieren wir schon immer und so auch jetzt für eine Abkehr von der Heimunterbringung. Um den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, werben wir für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen.

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Migrationsbeirat bei Internationalem Kinderfest

Mit zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern nahm der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim am vergangenen Samstag am Internationalen Kinderfest in Eberswalde teil.IMAG0174

Im Rahmen der Interkulturellen Woche war der Beirat mit einem großen Infotisch und einem gut bestückten Kuchenstand vertreten. So konnte zum einen über die Arbeitsweise des Beirates als Vertretungsgremium der Migrantinnen und Migranten aufgeklärt und zum anderen für eine Stärkung gesorgt werden.IMAG0196-2

Ein häufig, vor allem von den Besuchern aus dem Asylbewerberheim Althüttendorf angesprochenes Thema war die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Hiernach erhalten Asylbewerberinnen und Asylbewerber nun dieselben Leistungen wie ALG-II-Empfänger und dürfen nicht mehr schlechter gestellt werden. Gemeinsam begrüßten wir diesen Richterspruch, es wurde aber erneut festgehalten, dass noch viele Schritte hin zu einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe zu unternehmen sind.

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Eberswalder Bürgermeister zu Besuch

Auf der vergangenen Sitzung des Beirates für Migration und Integration war der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski (FDP), zu Besuch. Der Verwaltungschef der Barnimer Kreisstadt betonte eingangs, wie sehr ihm an einem interkulturellen und weltoffenen Eberswalde gelegen ist. Er skizzierte, welche Maßnahmen die Stadt in der Vergangenheit ergriffen hat und ging hierbei auch auf die aktuelle Diskussion zur (vom Beirat ebenfalls unterstützten) Benennung einer Straße nach Amadeu Antonio Kiowa ein.Migrationsbeirat 8838

In unseren Fragen und Hinweisen betonten wir, dass die Herangehensweise an Integrationspolitik die grundlegende Frage ist. Wichtig ist, dass Belange, die Migrantinnen und Migranten berühren, mit ihnen diskutiert werden müssen. Einwanderer und Flüchtlinge betreffende Probleme, sind nur gemeinsam zu lösen.

Boginski stimmte überein und bot dem Beirat die Veröffentlichung seiner Termine und Veranstaltungen im Eberswalder Amtsblatt an. Wir werden diese Möglichkeit dankend annehmen und nutzen.

Lesen Sie im Amtsblatt von Eberswalde den Bericht der Stadtverwaltung (Seite 3).

Migrationsbeirat besuchte Asylbewerberheim

Der Beirat für Migration und Integration besuchte am 18. September das Asylbewerberheim in Althüttendorf. Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand im Übergangswohnheim eine Sitzung unseres Gremiums statt.Foto Sitzung Althüttendorf

Zu Beginn erhielten wir eine Erläuterung zur Arbeitsstruktur und Aufgabenverteilung seitens der Heimleitung. Die unter Aufsicht der Kreisverwaltung stehende Einrichtung wird von einem nun wechselnden privaten Unternehmen betrieben. Das Heim ist mit derzeit rund 100 Bewohnern, von denen manche nur tageweise dort leben, so gut wie voll ausgelastet. Die Führung durch die Baracken offenbarte ein tristes Bild. In engen, sehr schlecht isolierten Holzbungalows leben vor allem aus Vietnam und Schwarzafrika stammende Menschen unter bedenklichen Bedingungen. Manche Sanitärräume sind nur über den Hof erreichbar, die Fenster sind mehrere Jahrzehnte alt und im Allgemeinen ist die Qualität der Unterbringung eines gastfreundlichen Landes unwürdig. Hinzukommt die infrastrukturelle Abgeschiedenheit am Waldesrand verbunden mit mangelhafter Internetversorgung.

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Sport und Spaß: Erfolgreicher MIR-Cup in Rehfelde

Am 28. Juli fand erneut das Integrationsfußballturnier des Migration- und Integrationsrates Brandenburg (MIR) statt. Als Pressesprecher unseres Landesverbandes organisierte ich zusammen mit unserem Projektmitarbeiter Fabian Brauns und dem Migrationsbeirat des Landkreises Märkisch-Oderland den zum dritten Mal stattfindenden MIR-Cup.21

Neun hochmotivierte Mannschaften aus ganz Brandenburg waren nach Rehfelde bei Strausberg gekommen, um Freude am Sport zu haben und in Gesprächen interkulturellen Austausch zu pflegen.

Neben dem Turnier war auch für das leibliche und sonstige Wohl gesorgt. Mit Grill, Hüpfburg, Kletterwand und anderen Spielen war für jeden etwas dabei.

Beim Fußball gaben alle Mannschaften ihr bestes. In den ausgesprochen fairen Begegnungen fielen zahlreiche Tore. Auch wenn nach den Vorrunden einige Mannschaften ausgeschieden sind, behielten alle ihre Freude am Miteinander. Mehr zum Turnierverlauf können Sie auf der Seite des MIR lesen.

24Den Sieg sicherte sich schließlich das Team der Alleinreisenden Jugendlichen (Alreju) aus Fürstenwalde, die nun im kommenden Jahr Gastgeber sein werden. Silber ging an den FC Multikulti aus Strausberg, Platz 3 belegte das „Werksteam“ des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim.

Bei der abendlichen Siegerehrung kamen alle erschöpft, aber zufrieden zusammen. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Bettina Fortunato (Die Linke), dem Migrationsbeauftragten des Landkreises Tobias Seyfarth und der Vorsitzenden des MIR Diana Sandler überreichte ich den Spielern die wohl verdienten Medaillen und Pokale. Lesen Sie hier den Bericht der Märkischen Oderzeitung.

MIR Brandenburg begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Der Migrations- und Integrationsrat Brandenburg (MIR Brandenburg) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die an Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge zu gewährenden Mittel.bverfg

Während die diskriminierende Praxis der letzten Jahre Asylbewerberinnen und Asylbewerber spürbar schlechter gestellt hat als ALG-II-Empfänger, ist nun weitestgehend sichergestellt, dass diese 2-Klassen-Politik ein Ende hat. Schon bisher war es unerträglich, wie in Deutschland Menschen, die aus anderen Ländern flüchten mussten, behandelt werden. Es ist erfreulich, dass zumindest eine Nuance der Ungerechtigkeit beseitigt worden ist.

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Tag der Offenen Tür – Beirat stellte sich vor

Der Beirat für Migration und Integration nahm mit einem eigenen Inforaum am Tag der Offenen Tür der Barnimer Kreisverwaltung im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus am 30.06.2012 teil.Bild2

Für die interessierten Bürger hielten wir ein breit gefächertes Angebot bereit. So gab es einen gut gefüllten Tisch mit Informationen zu verschiedenen Themen. Von diesem konnten sich die Besucher Broschüren zur Migrationspolitik, multikulturelle Kalender, deutsch- und russischsprachige Literatur zu jüdischem Leben in Brandenburg und vieles andere mehr mitnehmen. Insbesondere der neue Vorstellungsflyer stieß auf großes Interesse.

Bild4Daneben hatten jene, die mehr Zeit mitbrachten, die Gelegenheit einen Einbürgerungstest zur Probe zu absolvieren. Die 40 mitunter kniffligen Fragen sind eine der Voraussetzung zur Einbürgerung von Ausländern und bereiteten so manchen vor Ort Kopfzerbrechen.

Zugleich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auf unserem kulinarischen Tisch boten wir den Besuchern russisches Konfekt und arabische Baklava an. Als Getränk wurde Tee – stilecht aus einem Samowar – gereicht.

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Beirat für Migration und Integration stellt sich vor

Der Beirat für Migration und Integration stellt sich am Tag der offenen Tür der Barnimer Kreisverwaltung am Samstag, den 30. Juni in Eberswalde einem breiten Publikum vor.

Die Interessensvertretung der im Landkreis lebenden Migrantinnen und Migranten erwartet die Besucher mit einem eigenen Stand. Auf diesem werden Informationen über die Rechte von Migranten im Allgemeinen und die Arbeit des Beirates vor Ort verteilt. Hierzu wird das neu gestaltete Flugblatt über den Migrationsbeirat vorgestellt. Darüber hinaus haben Interessierte die Möglichkeit, einen Einbürgerungstest zur Probe zu absolvieren. Für die kulinarische Umrahmung sorgen russische und arabische Köstlichkeiten.

Der Informationsstand kann ab 10 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus besucht werden.

Beirat für Migration und Integration nimmt an Islamforum teil

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim nimmt am kommenden Mittwoch am diesjährigen Islamforum in Frankfurt am Main teil. Das Gremium hat beschlossen, den Stellvertretenden Vorsitzenden des Muslimischen Netzwerks, Mustafa Mourad, zu der vom Interkulturellen Rat veranstalteten Konferenz zu entsenden.

An der hochkarätig besetzen Versammlung werden die Entwicklung der Islamfeindlichkeit und mögliche Lösungswege gesucht. Hierbei sollen die letzten 10 Jahre und die Ergebnisse der Bundespolitik evaluiert werden.

Der Beirat für Migration und Integration nimmt erstmals am Islamforum teil und verspricht sich tiefgreifende Erkenntnisse im Interesse eines interkulturellen Miteinanders auch im Barnim.

Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg besetzt überregionale Gremien

Der Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg (MIR Brandenburg) bestimmte auf seiner jüngsten Vorstandssitzung die Besetzung der überregionalen Gremien.

Der MIR Brandenburg ist der Dachverband der Migrantenorganisationen im Land Brandenburg und vertritt die Interessen der in Brandenburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Seine Arbeit wird vom Brandenburgischen Sozialministerium begleitet.

Als Landesorganisation ist der MIR Brandenburg in verschiedenen Gremien vertreten, die er alle drei Jahre neu besetzen muss. Für die Periode bis 2015 wurden bestimmt:

Péter Vida: Vertreter Brandenburgs im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (ehem. Bundesausländerbeirat). Im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, dem Ansprechpartner für die Regierungsorgane auf Bundesebene, ist jedes Bundesland mit einem Vertreter aus dem jeweiligen Landesverband vertreten.

Diana Sandler: Vertreterin beim Ostdeutschen Migrantentreffen. Dieses Gremium beleuchtet vor allem die besonderen Herausforderungen der Migrantenarbeit in den neuen Bundesländern.

Augusto Munjunga: Vertreter bei der Landeskonferenz der kommunalen Integrationsbeauftragten. Zentrales Anliegen der Landeskonferenz ist die bessere Zusammenarbeit mit den kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften.

Lilija Morozova: Vertreterin im Landesintegrationsbeirat. Der Landesintegrationsbeirat koordiniert die Zusammenarbeit des MIR Brandenburg mit der Landesregierung.

Die gewählten Delegierten nehmen ihre Arbeit ab Juni auf und werden sich für eine starke Repräsentation der Migrantinnen und Migranten auf den verschiedenen Ebenen einsetzen.

Zudem wurden weitere inhaltliche Aktivitäten beschlossen und angeschoben. Neben Projekten über interreligiösen Austausch finden Informations- und Begegnungstage für Asylbewerber statt. Hierbei erhalten die zu großen Teilen aus Afghanistan stammenden Flüchtlinge rechtliche, soziale und psychologische Unterstützung.

Migrations- und Integrationsrat Brandenburg wählte neuen Landesvorstand - Migrantenwahlrecht auf Landesebene gefordert

Am vergangenen Wochenende wählte der Migrations- und Integrationsrat des Landes Brandenburg (MIR Brandenburg) einen neuen Landesvorstand.

Der MIR Brandenburg ist der Dachverband der Migrantenorganisationen im Land Brandenburg und vertritt die Interessen der in Brandenburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Seine Arbeit wird vom Brandenburgischen Sozialministerium begleitet.MIR-Landesvorstand

Als Vorsitzende des Landesverbandes wurde Diana Sandler von der Jüdischen Gemeinde Bernau gewählt. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern wurden bestimmt: Nancy Karongo, Augusto John Mujunga (Afrikanischer Kulturverein Palanca), Raimond Radulow (Jüdische Gemeinde Frankfurt/Oder), Fakija Schmugge, Lilija Morozova (beide Russisch-Orthodoxe Gemeinde Brandenburg) und ich vom Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim. Ich wurde mit der Aufgabe des Pressesprechers betreut.

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Islamischer Kulturtag in Bernau

Über 80 Menschen sind zum Islamischen Kulturtag am 22. April in Bernau gekommen. Die Veranstaltung war sowohl inhaltlich als auch menschlich ein großer Erfolg.

Islamischer Kulturtag2Zu Beginn stellte ich die Arbeit des Beirates für Migration und Integration vor. Ich betonte, dass ein Dialog miteinander die Voraussetzung für Verstehen und Verständigung ist. Dazu gehört es, Vorurteile zu überwinden und einander zuzuhören.

Hieran schloss sich die Vorstellung des Muslimischen Netzwerkes an. Der Stellvertretende Vorsitzende Ömer Yildirim erklärte, dass im Netzwerk derzeit zirka 20 Personen organisiert sind. Diese wollen durch Projekte und Diskussionstage den Islam den Menschen näher bringen. Die Interessensvertretung der Muslime im Landkreis Barnim setzt auf eine gute Kooperation mit Vertretern anderer Religionen.

Der erste Vortrag wurde durch den Schüler der Bernauer Oberschule Abdallah Mourad gehalten. Der Neuntklässler bot einen Überblick über die Zahlen, Fakten und die wichtigsten Glaubensgrundsätze des Islam. In der anschaulichen Präsentation wurden die grundlegenden Informationen übersichtlich präsentiert.Islamischer Kulturtag

Diese wurden in den anschließenden Referaten dreier Imame vertieft. Imam Taha Elmoursi ging auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der großen Weltreligionen ein. Farid Heider erklärte die Bedeutung des Wortes Islam und die Wichtigkeit des Ramadans als Fastenmonat. Imam Abdallah Hajjir legte einen Schwerpunkt auf die sozialen Aspekte.

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Arbeitsstruktur des Beirates für Migration und Integration

Im Beirat für Migration und Integration des Landkreieses Barnim arbeiten neben mir als Vorsitzenden folgende gewählten Mitglieder mit.

Stellvertreterinnen sind:
Diana Sandler
aus der Ukraine
Elena Spangenberg
aus Russland

Weitere Mitglieder sind:
Thi Thuong Huyen Cao
aus Vietnam
Zygmunt Stanisław Grascha
aus Polen
Viktoria Kohlmeier
aus Russland/Deutschland
Levente Szécsi
aus Ungarn
Nikola Vučinić
aus Montenegro

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Vorstellung des Beirates für Migration und Integration: Rede vor dem Kreistag Barnim

Als Vorsitzender stellte ich auf der Kreistagssitzung im November 2011 die Arbeit des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim vor. In einem ausführlichen Bericht legte ich die programmatische und politische Zielsetzung der Interessensvertretung der Menschen mit Migrationsgeschichte dar.

Wir haben das Ziel definiert, alles dafür zu tun, dass Migrantinnen und Migranten als gleichberechtigte Teile der Zivilgesellschaft anerkannt werden. Unsere Arbeit werden wir durch interkulturelle Tage, Projekte mit Schulen und Vorträge den Menschen näher bringen.

Zugleich fordern wir einen kritischeren Blick auf die Arbeit und Ergebnisse der Ausländerbehörde und werben für ein umfassendes Ausländerwahlrecht. Ganz entschlossen stehen wir gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit und des Antisemitismus und andere Arten der Diskriminierung auf.

Bitte lesen Sie hier meine gesamte Rede.